Shanghai Uni-Ranking: Mathematik und Physik als heimische Stärke 

19. August 2014, 09:53
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Uni Wien verbesserte sich in beiden Fächern, Uni Innsbruck in der Physik - WU schaffte in Wirtschaftswissenschaften Sprung in die Top 200

Wien - Zumindest in Teilbereichen haben sich österreichische Unis beim Shanghai Uni-Ranking nach oben gearbeitet: So schaffte es die Uni Wien in Mathematik diesmal auf Rang 36 der 200 besten Unis, 2013 war sie auf den Plätzen 51-75 gereiht (ab Platz 50 wird der Rang in 25er-, ab 101 in 50er-Gruppen angegeben). In Physik kamen Uni Wien sowie Uni Innsbruck auf die Plätze 51-75 (2013: 76-100 bzw. 151-200).

Neben der "Gesamtwertung" der Top 500 werden in dem Ranking auch Wertungen nach Gegenständen veröffentlicht. Diese umfassen allerdings jeweils nur die besten 200 Universitäten.

Aufwärts ging es auch in den Wirtschaftswissenschaften, wo die Wiener Wirtschaftsuniversität (WU) in der Gruppe der Ränge 151-200 gelandet ist (2013: keine Reihung in den Top 200). Unverändert auf den Rängen 76-100 befindet sich die Technische Uni (TU) Wien in den Computerwissenschaften. In der Chemie reichte es dagegen auch diesmal für keine der heimischen Unis für eine Platzierung unter den Top 200.

Nur noch sieben Hochschulen unter Top 500

In der Gesamtwertung hatten österreichische Unis im Vergleich zum Vorjahr beim am Wochenende veröffentlichten "Shanghai Academic Ranking of World Universities" leicht an Boden verloren: Statt sieben sind nur noch sechs heimische Hochschulen in der Rangliste der 500 besten Unis vertreten, am besten liegt dabei die Uni Wien (auf den Rängen 151-200). Die Spitzenplätze gingen sowohl beim Gesamtranking als auch bei der Wertung nach Fächern allesamt an US-Unis.

Das stark forschungsorientierte Shanghai-Ranking basiert ausschließlich auf öffentlich verfügbaren Datenbanken. 60 Prozent der Bewertung basieren auf der Zahl wissenschaftlicher Publikationen und Zitierungen, Veröffentlichungen in besonders prestigeträchtigen Journalen zählen dabei besonders stark. 30 Prozent des Ergebnisses beruhen auf der Anzahl der Nobelpreis-, Fields-Medaillen- bzw. Turing Award-Gewinner, die an der jeweiligen Uni studiert oder gelehrt haben, und zehn Prozent auf der Produktivität je Forscher. (APA, 19.8.2014)

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