Endstation Halbfinale für Steinegger

18. August 2014, 14:06
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31-Jährige über 200 m Rücken auf Platz 14 - Brandl über 400 m Kraul 15. - Stars Biedermann und Agnel verbummeln Finale

Berlin – "Das war nicht das Gelbe vom Ei“, hatte Jördis Steinegger nach ihrem Vorlauf über 200 m Rücken gesagt. Die 31-jährige Grazerin qualifizierte sich zum Auftakt der Langbahn-EM der Schwimmer in Berlin dennoch, als 13. in 2:15,14 Minuten, für das Halbfinale der besten 16. Dort war dann Endstation. Mit 2:16,10 Minuten belegte sie Platz 14.

"Das hätte ein schönes Rennen sein sollen", fasste Steinegger ihre Enttäuschung in Worte. "Dabei habe ich den Start nicht erwischt, bin abgerutscht und bin in die Leine reingeschwommen." Das lag an Orientierungsschwierigkeiten, denn im Velodrom bietet sich für Rückenschwimmer im Vergleich zu einer Schwimmhalle kaum ein Anhaltspunkt.

David Brandl wurde über 400 m Kraul in 3:51,09 Minuten 15. "Die Zeit ist nicht schlecht, aber ich habe mir mehr erwartet.“ Der Oberösterreicher verpasste damit wie Paul Biedermann und Yannick Agnel den Endlauf der besten acht. Der deutsche Weltrekordler und der französische Olympiasieger verbummelten ihre Vorläufe, wurden Neunter bzw. Elfter. Gold holte sich überraschend der Serbe Velimir Stjepanovic.

Martin Spitzer verfehlte über 50 m Delfin (24,31 Sekunden) das Halbfinale um 24/100, wurde 25. Lisa Zaiser (50 m Delfin, 27,29, 25.) und Jakub Maly (100 m Brust, 1:03,11, 43.) erzielten persönliche Bestzeiten. Ihre Spezialstrecken kommen noch.

Der Wiener Wasserspringer Constantin Blaha will am Dienstag vom Einmeterbrett um eine Medaille springen. (APA, red - DER STANDARD 19.8. 2014)

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