Asien-Börsen schließen mehrheitlich freundlich

20. August 2014, 11:55
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch mehrheitlich freundlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verbesserte sich geringfügig um 0,03 Prozent auf 15.454,45 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong konnte um 0,15 Prozent auf 25.159,76 Einheiten zulegen. Der Shanghai Composite gab hingegen 0,23 Prozent auf 2.240,21 Punkte ab.

Der FTSE Straits Times Index schloss in Singapur bei 3.323,65 Zählern mit einem Plus von 0,22 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg 0,19 Prozent auf 5.629,20 Einheiten.

Zur Wochenmitte haben sich die wichtigsten asiatischen Börsenplätze vor allem mit Zurückhaltung hervorgetan. Zwar bewegten sich die Märkte in unterschiedliche Richtungen, die Kursausschläge blieben dabei aber gedämpft.

Zuletzt hatten viele Börsen noch weltweit von der Hoffnung auf eine Entspannung der Ukraine-Krise profitiert. Nun hielten sich die Anleger vor wichtigen geldpolitischen Ereignissen mit Engagements erst einmal zurück. So steht am Abend das Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed auf der Agenda.

Von Donnerstag an findet dann in Jackson Hole das traditionelle Wirtschaftssymposium statt, auf dem neben der Fed-Chefin Janet Yellen und EZB-Präsident Mario Draghi noch die Notenbankgouverneure der Bank of Japan, der Bank of England und der brasilianischen Notenbank sprechen.

In Japan waren Exporte und Importe im Juli stärker gestiegen als erwartet. Zudem verzeichnete das Land erneut ein Handelsdefizit. Kursgewinnen von 3,5 Prozent bei Yahoo! Japan standen an der Börse in Tokio Verluste von gut zwei Prozent bei NEC gegenüber.

In China drifteten Festland-China und Hongkong erneut auseinander. Am Markt mache sich bereits eine gewisse Unruhe vor Daten am morgigen Donnerstag bemerkbar, hieß es. Es werden neue Zahlen zum verarbeitenden Gewerbe erwartet, der so genannte Flash-PMI.

In Sydney sackten Aktien des weltgrößten Rohstoffkonzerns BHP Billiton um knapp vier Prozent ab. Offenbar hatten einige Anleger auf einen Aktienrückkauf bei dem weltgrößten Minenkonzern gesetzt. Diese Hoffnungen wurden nun enttäuscht. (APA, 20.8.2014)

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