Logitech erhielt neuen Aufschub und Rüge von Nasdaq

18. August 2014, 08:07
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Verspätete Unternehmenszahlen beim Schweizer Computerzubehörhersteller wegen Buchhaltungsangelegenheiten

Die New Yorker Technologiebörse Nasdaq erlaubt dem Computerzubehörkonzern Logitech den Geschäftsbericht 2014 und die ersten Quartalsresultate 2015 verspätet einzureichen. Hintergrund sind bereits seit längerem andauernde Untersuchungen zu Buchhaltungsangelegenheiten.

Frist

Die neue Frist läuft bis zum 15. Oktober, nachdem sie bereits Anfang Juni bereits einmal verlängert worden war. Logitech habe der Börse einen Plan vorgelegt, wie das Unternehmen die Regulierungsvorschriften erfüllen wolle, teilte das Unternehmen am Montag in der Früh mit. Die Resultate würden so bald wie möglich eingereicht.

Gleichzeitig sprach die Börse nach Logitech-Angaben eine weitere Mahnung wegen der Nicht-Beachtung von Regulierungsvorschriften aus, da die Firma ihre Quartalsresultate verspätet einreichen muss. Dies sei erwartet worden, schreibt Logitech. Die Mahnung habe keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Zulassung zur Notierung (Kotierung) oder den Handel der Aktien an der Nasdaq-Börse.

Notierung

Ende Juli hatte bereits die Schweizer Börse SIX, an der die Logitech-Aktien ebenfalls zur Notierung zugelassen sind, einen Aufschub für die Einreichung des Jahresberichtes 2014 gewährt. Dieser soll bis Ende August vorliegen.

Bei den Buchhaltungsangelegenheiten geht es unter anderem um Rückstellungen für Garantieleistungen und Goodwill-Abschreibungen. (APA, 18.8.2014)

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