Thailändische Behörde bestätigt zwei iPhone 6-Modelle

17. August 2014, 14:33
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Die thailändische Telekommunikationskommission erteilte Verkaufsgenehmigung – die ging per Twitter an die Weltöffentlichkeit

Apples Geheimhaltungsmaschinerie hat ein Problem: Nämlich die thailändische Rundfunk- und Telekommunikationskommission NBTC, die dem Konzern aus Cupertino mit der offiziellen Bestätigung des iPhone 6 zuvor gekommen ist. Grund dafür ist ein offizieller Tweet der NBTC, in der diese bekanntgibt, "Händlern in Thailand den Verkauf des iPhone 6 zu ermöglichen“.

Schadensbegrenzung

Damit wird Apples Geheimhaltungspolitik ein Strich durch die Rechnung gemacht. Der IT-Konzern versuchte emsig, den PR-Schaden gering zu halten: Laut Meedia schickte Apple Vertreter nach Thailand und ließ verkünden, dass neue Modelle weder das iPhone 6 noch einen Verkaufsstart in Thailand bedeuteten. Die Anträge seien also reine Routinemaßnahmen.

Keine Überraschung mehr?

So recht glauben will das niemand – geistern doch schon seit Monaten Gerüchte über neue iPhone 6-Modelle in 4,7 und 5,5 Zoll durch die Netzgemeinde. Am 9. September sollten diese dann von Tim Cook und Co offiziell enthüllt werden, recht viel Spannung liegt aber nicht mehr in der Luft. Erfahrung mit solchen Fauxpas hat Apple allerdings bereits gesammelt: Vor einigen Jahren ging beispielsweise der Prototyp eines iPhone 4 verloren. (fsc, derStandard.at, 17.8. 2014)

  • Apple dürfte sauer auf die thailändische Rundfunk- und Telekomkommission sein
    foto: apa

    Apple dürfte sauer auf die thailändische Rundfunk- und Telekomkommission sein

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