"Ich kann mit diesem Punkt gut leben"

17. August 2014, 19:31
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Sturm - Austria

Darko Milanic (Sturm-Trainer): "Ich kann mit diesem Punkt gut leben. Kämpferisch war unsere Leistung in Ordnung, spielerisch war sie mittel. In beiden Hälften hatten wir einen sehr guten Beginn. Nach der Riesenchance für uns fiel das Gegentor. Unser Umschaltspiel in die Offensive hat danach nicht mehr funktioniert. Die Austria war nach dem 1:0 gefährlicher. Nach dem Ausgleich gab es in einem sehr intensiven Spiel viele Duelle. Wir konnten aber nicht mehr weiter zusetzen. Der eine Punkt ist sehr wichtig."

David Schloffer (Sturm-Torschütze): "Ich denke, es war ein gerechtes Unentschieden. Das Spiel war recht ausgeglichen. Wir haben in dieser Phase verdient das Ausgleichstor gemacht. Sicher wollten wir den Sieg. Wir wollten im Finish aber auch nicht so dumm sein und vielleicht aufmachen, dass wir noch ein blödes Tor bekommen und die Austria stark machen."

Gerald Baumgartner (Austria-Trainer): "Aufgrund des Spielverlaufes sind es zwei verlorene Punkte. In der ersten Hälfte waren wir sehr aggressiv, haben früh die Bälle zurückgewonnen. Wir hatten durch Damari auch die tausendprozentige Torchance, das hätte das 2:0 sein müssen. Beide Mannschaften haben alles herausgeholt und sind viel gelaufen. Es ist eine gerechte Punkteteilung. Ich bin auch nicht unzufrieden mit unserer Leistung. Man hat gesehen, dass die Mannschaft wirklich wollte. In der Offensive fehlt, dass wir den letzten Pass spielen und zu klaren Torchancen kommen."

Daniel Royer (Austria-Torschütze): "Wir haben mehr Spielanteile gehabt. Wir werden derzeit einfach nicht belohnt. Ich glaube, wir haben uns das heute nicht verdient. Wir hätten uns den Sieg verdient gehabt. In der ersten Hälfte haben wir das Spiel bestimmt, durch den Gegentreffer ist aber Unruhe hineingekommen. Wie in den vergangenen Wochen haben wir alles gegeben, sind aber nicht belohnt worden."

Rapid - Altach

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Uns hat vorne die Durchschlagskraft gefehlt und die wenigen Chancen haben wir nicht genützt. Das ist momentan das große Minus der Mannschaft. Sie hat viel Aufwand betrieben, sich aber wieder nicht belohnt. Altach hat es in der Defensive sehr gut gemacht. Es ist zu wenig, was die Punkteausbeute betrifft. Gegen Admira, Sturm und heute hätten es auch volle Punkte sein können, dann würde alles ganz anders ausschauen."

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Wir haben nach den zwei Niederlagen Punkte gebraucht. Es war kein einfaches Spiel. Wir haben die Räume sehr eng gemacht, waren im Spiel nach vorne dadurch nicht so präsent. Heute waren wir aber effizient, haben den einen Konter zu Ende gespielt und das Tor erzielt. Ich muss der Mannschaft zu ihrer disziplinierten und konzentrierten Leistung gratulieren."

Andreas Müller (Rapid-Sportdirektor): "Nach fünf Spielen kann man schon sagen, dass wir nicht gut gestartet sind. Das Wort Krise wäre zu viel, eines ist aber klar, dass wir überhaupt nicht zufrieden sein können. Wir haben sehr umständlich gespielt. Die Situationen, die wir vor der Pause gehabt haben, waren über die Flügel. In der zweiten Hälfte haben wir aber doch wieder sehr viel durch die Mitte probiert, wo Altach stark ist. Wir haben uns viel vorgenommen, aber die Umsetzung war schlecht. Am Schluss hat mir auch die Körpersprache der Spieler nicht gefallen. Wir müssen uns schleunigst überlegen, wie wir uns aus der Situation befreien können."

Admira - Salzburg

Walter Knaller (Admira-Trainer): "Der Einsatz meiner Mannschaft heute war großartig. Der Wille war vorhanden, auch wenn man dem Spiel vom Mittwoch (Nachtragsspiel gegen Altach; Anm.) die Frische etwas gefehlt hat. Wir haben aber Fehler gemacht, die wir vor allem gegen Salzburg nicht machen dürfen, wie den Lapsus beim 0:2. Es war heute eine Lehrstunde für die Mannschaft und für uns Trainer, aus der wir versuchen müssen zu lernen. Salzburg ist aber kein Maßstab für uns."

Adi Hütter (Salzburg-Trainer): "Es war ein absolut verdienter Sieg und eine starke Leistung meiner Mannschaft, die von der ersten bis zur letzten Minute sehr konzentriert gespielt hat. Und es ist erfreulich, dass auch die, die normal nicht von Beginn an spielen, eine tolle Leistung gebracht haben. Die Admira hat sich trotzdem gut verkauft. Es ist eine junge, hungrige Mannschaft. Hinsichtlich des Spiels gegen Malmö am Dienstag haben wir Selbstvertrauen tanken können. Gegen die Schweden erwarten uns zweimal harte 90 Minuten, mit zwei guten Tagen müssten wir es aber schaffen. Martin Hinteregger ist unser einziges Sorgenkind. Er hat über Schmerzen im Oberschenkel geklagt. Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir ihn bis am Dienstag fit bekommen."

Massimo Bruno (Salzburg-Torschütze): "Bei meinem Tor habe ich volles Risiko genommen und auch etwas Glück gehabt. Es ist richtig, dass wir heute viele, viele Chancen hatten, hinten haben wir nicht viel zugelassen. Es ist ein Vergnügen, in dieser Mannschaft zu spielen und auch zu gewinnen. Ich gebe im Training immer mein Bestes, will mich damit empfehlen."

WAC - Ried 4

Didi Kühbauer (Trainer WAC): "Ich hatte auch nach dem 0:1 nie das Gefühl, dass wir die Partie verlieren werden. Man sieht im Training, dass die Mannschaft immer Gas gibt und so super funktioniert. Wir arbeiten immer weiter, sind immer konzentriert. Das sind Vorgaben, die ich den Spielern täglich einimpfe. Derzeit setzen sie das perfekt um, das ist unglaublich."

Oliver Glasner (Trainer Ried): "Wir haben praktisch keinen zwingenden Zweikampf gewonnen, waren in der Abwehr sehr löchrig, und nach vorne ist nach dem 1:0 nichts mehr zusammengelaufen - so kann man sich nicht präsentieren. Der WAC hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Es gibt Gesprächsbedarf mit dem einen oder anderen Spieler. Der Wille war nicht vorhanden. Gegen so eine Mannschaft mit so einem Lauf und so einer individuellen Klasse hat man so keine Chance."

Grödig - Wr. Neustadt

Michael Baur (Grödig-Trainer): "Die Moral der Mannschaft nach dem 0:8 hat mir gefallen. Das war nicht einfach, aber wir haben es geschafft. Die erste Viertelstunde hat uns Neustadt öfters in Verlegenheit gebracht. Wir haben uns dann aber richtig verhalten. Die zweite Hälfte war ausgeglichen und manchmal braucht man auch das Quäntchen Glück. Am Ende hätte das Ergebnis sogar noch höher ausfallen können. Dass wir ohne Gegentor geblieben sind, ist ganz wichtig. Es ist mein Ziel, dass wir mit ein bisschen weniger Risiko spielen."

Heimo Pfeifenberger (Wr.-Neustadt-Trainer): "Ein letztendlich verdienter Sieg der Grödiger. Wir haben 15 Minuten konzentriert angefangen und dann Grödig das Spiel überlassen, die anschließend durch unser Mittelfeld marschiert sind. Der eine Fehler (Anm.: beim Tor zum 0:2) kann jedem einmal passieren, aber dass man dann resigniert, das kann nicht sein."

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