Shanghai-Uni-Ranking: Österreichische Hochschulen weiter abgeschlagen

16. August 2014, 10:13
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Uni Wien als beste wieder auf Platz 151-200 -Med-Uni Innsbruck nicht mehr in Top 500 - Bei Mathematik erreicht Wien allerdings ausgezeichneten 36. Platz

Wien/Shanghai - Die österreichischen Unis haben im neuen "Shanghai Academic Ranking of World Universities" gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht an Boden verloren. Statt sieben sind nur noch sechs heimische Hochschulen in der Rangliste der 500 besten Unis vertreten, am besten liegt dabei die Uni Wien (auf den Rängen 151-200). Die Spitzenplätze gehen allesamt an US-Unis.

Die ersten beiden Plätze ergatterten wie schon im Vorjahr Harvard und Stanford, das Massachusetts Institute of Technology (MIT) verbesserte sich um einen Rang auf Platz drei. Auf den ersten 18 Plätzen finden sich mit Ausnahme der beiden britischen Hochschulen Cambridge (Rang fünf) und Oxford (neun) ausschließlich US-Universitäten. Beste kontinentaleuropäische Uni ist die ETH Zürich, die sich auf Platz 19 verbesserte (2013: 20). Die besten deutschen Hochschulen klassierten sich auf Platz 49 (ex aequo Uni Heidelberg und Uni München).

Ranking basiert auf öffentlichen Datenbanken

Die österreichischen Unis schnitten größtenteils wie im Vorjahr ab: Die Uni Wien blieb auf den Plätzen 151-200 (ab Platz 101 wird nur mehr in 50-er Schritten gerankt, ab Platz 201 in 100-er Schritten, Anm.), die Uni Innsbruck und die Medizin-Uni Wien auf den Rängen von 201-300 sowie die Uni Graz, die Medizin-Uni Graz und die Technische Universität Wien auf den Plätzen 401-500. Die Medizin-Uni Innsbruck (2013: 401-500) findet sich dagegen nicht mehr in den Top 500.

Das stark forschungsorientierte Shanghai-Ranking basiert ausschließlich auf öffentlich verfügbaren Datenbanken. 60 Prozent der Bewertung basieren auf der Zahl wissenschaftlicher Publikationen und Zitierungen, Veröffentlichungen in den Magazinen "Science" oder "Nature" zählen dabei besonders stark. 30 Prozent des Ergebnisses beruhen auf der Anzahl der Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner, die an der jeweiligen Uni studiert oder gelehrt haben, und zehn Prozent auf der Produktivität je Forscher.

Mathematik: Ausgezeichneter 36. Platz für Wien

Im Shanghai-Ranking 2014 gibt es auch ein Ranking in fünf Disziplinen: Mathematik, Physik, Chemie, Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Die Universität Wien erreichte in der Mathematik den ausgezeichneten 36. Platz, unmittelbar vor dem California Institute of Technology. In der Physik belegt Österreichs größte Universität gemeinsam mit der Universität Innsbruck einen Rang zwischen 51 und 75. In der Informatik kommt die TU Wien als beste heimische Uni auf einen Platz zwischen 76 und 100. (APA/red, 16.8.2014)

  • Harvard belegt wieder den ersten Platz im Ranking.
    foto: ap photo/elise amendola, file

    Harvard belegt wieder den ersten Platz im Ranking.

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