Abbey-Road-Zebrastreifen: Ansturm von Beatles-Fans macht Probleme

14. August 2014, 17:13
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Schülerlotsen-ähnliches Personal sollen künftig den Touristen-Ansturm regeln

Jener Zebrastreifen in London, wo einst die Beatles für ihr Studioalbum Abbey Road posierten, hat ein Touristenproblem. 45 Jahre nach Veröffentlichung kommen so viele Menschen zu dem berühmt gewordenen Fußgängerübergang, dass der Straßenverkehr leidet und sich Anrainer und Geschäftsleute beschweren. Viele bleiben auf dem Zebrastreifen stehen und lassen sich im Stil der Beatles fotografieren.

"Lollipop-Lady" soll für Ordnung sorgen

Die Stadtverwaltung will jetzt mit einer sogenannten Lollipop-Lady - vergleichbar mit Schülerlotsen - reagieren. Die Helfer sollen den Touristen-Ansturm regulieren.

"Tausende Menschen kommen in eine kleine Ecke von Westminster, die dafür nicht geeignet ist", sagte Stadträtin Lindsey Hall dem Lokalblatt "Evening Standard" (Mittwoch). "Wir müssen etwas tun", fügte sie hinzu. Die Abbey Road, wo das Tonstudio der Beatles und zahlreicher anderer Musiker angesiedelt ist, sei zu einem der größten Anziehungspunkte für Touristen in London geworden. (APA, derStandard.at, 14.08.2014)

  • Weil der Straßenverkehr unter dem Touristen-Ansturm leidet, will die Stadtverwaltung "Schülerlotsen" aufstellen.
    foto: ap photo/matt dunham

    Weil der Straßenverkehr unter dem Touristen-Ansturm leidet, will die Stadtverwaltung "Schülerlotsen" aufstellen.

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