Griechenland vermietet Mussolini-Villa auf Rhodos

14. August 2014, 12:12
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Das Gebäude wurde 1936 errichtet. Mussolini hat es aber nie betreten. Vermietung soll Staatskasse füllen

Griechenland versucht, seine leeren Staatskassen aufzufüllen und vermietet daher für 50 Jahre die Villa, die 1936 für den italienischen Diktator Benito Mussolini errichtet worden war. Die zweistöckige Residenz aus Holz mit atemberaubender Aussicht auf die Ägäis war von einem Vertrauensmann Mussolinis, Cesare Maria De Vecchi, errichtet worden. Mussolini hatte sie jedoch nie betreten.

Verwertung von 80.000 Gebäuden

Ein staatlicher Immobilienfonds in Griechenland vermietet die Villa nun mit anderen 13 unbewohnten Anwesen, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Mittwoch. Die Operation ist Teil eines Plans zur Verwertung von circa 80.000 Gebäuden, zu denen auch ein Schloss auf Korfu und eine ehemalige Militärbasis auf Kreta zählt.

Mit diesem Schritt hofft Athen auf Einnahmen von 50 Milliarden Euro bis Ende des kommenden Jahres. Damit sollen die Schulden bei der EU und dem Internationalen Währungsfonds gezahlt werden. (APA, red, derStandard.at, 14.08.2014)

  • Der Diktator hat sein Ferienanwesen auf Rhodos nie betreten.
    foto: ap photo/file

    Der Diktator hat sein Ferienanwesen auf Rhodos nie betreten.

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