Amazon mischt Markt der mobilen Bezahldienste auf

14. August 2014, 08:14
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Versandhändler brachte Kartenlesegerät für Händler an den Start

Der US-Onlineversandhändler Amazon mischt den Markt der mobilen Bezahldienste auf. Das Unternehmen verkauft seit Mittwoch in den USA ein System aus Kartenlesegeräten und App, das Händlern die Abwicklung von Bezahlvorgängen per Smartphone oder Tablet-Computer erlaubt. Der neue Bezahldienst "Amazon Local Register" ermögliche Geschäftsleuten eine günstige und schnelle Art der Kartenzahlung, heißt es.

Provision

Amazon kassiert für jeden Zahlvorgang eine Provision von 2,5 Prozent des Kaufpreises. Händler, die noch vor dem 31. Oktober auf dieses System umsteigen, sollen bis Ende Jänner 2016 nur einen Anteil von 1,75 Prozent abgeben müssen. Das Kartenlesegerät kostet zehn Dollar (7,50 Euro), die dem Händler jedoch bei der ersten Nutzung des Systems wieder gutgeschrieben werden.

Konkurrenz

Mit den Preisen für das Bezahlsystem liegt Amazon unter den Tarifen der Konkurrenzsysteme Square und Paypal. Square wurde 2010 vom Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey ins Leben gerufen und funktioniert nach dem selben Muster. Bei der Nutzung des hier kostenlosen Kartenlesegerätes wird eine Provision von 2,75 Prozent fällig; ohne Lesegerät 3,5 Prozent plus 15 Cent. Paypal, das zu eBay gehört, verlangt 2,7 Prozent Provision bei Bezahlung über Kartenleser. (APA, 14.8.2014)

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Amazon

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    foto: amazon
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