Happy End mit deutschem Pass für Raz und David S.

13. August 2014, 17:35
36 Postings

Sechzehn Monate konnten Vater und Sohn mangels vailden Reisedokuments Wien nicht verlassen. Jetzt bleiben sie freiwillig

Wien - Er hat ihn wieder, den deutschen Pass: Sechzehn Monate nachdem (wie der STANDARD und andere Medien berichteten) die deutsche Botschaft in Wien das Personaldokument des in Gambia geborenen, von David S. (51) an Kindes statt angenommenen Raz S. eingezogen hatte, weil Zweifel bestünden, ob auch der Zwölfjährige Deutscher sei, bekam dieser am Montag einen neuen Pass ausgefolgt.

Die Abholung in der deutschen Botschaft ging zügig, wenn auch nicht ganz friktionsfrei vonstatten: "Erst wollte der Beamte Raz' alten Pass zurück. Ich musste darauf hinweisen, dass dieser einbehalten worden ist" , schildert David S. Im Zuge des unfreiwilligen Wien-Aufenthalts hat er sich hier eine neue Existenz aufgebaut. Er und Raz wollen in Österreich bleiben - als Auslandsdeutsche: Die von der Wiener MA 35 ausgestellte Aufenthaltskarte für Raz hat David S. schon zurückgegeben. (bri, DER STANDARD, 14.8.2014)

  • Froh über den deutschen Pass: Raz S. (l.) und Vater David.
    Foto: Brickner

    Froh über den deutschen Pass: Raz S. (l.) und Vater David.

Share if you care.