Österreichs Manager verreisen weniger

19. August 2014, 08:52
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Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) befragte rund 300 Führungskräfte zu ihrer Reisetätigkeit

Die Anforderungen für Führungskräfte beeinflussen auch das Geschäftsreiseverhalten, heißt es in der aktuellen Studie zur Reisetätigkeit von Österreichs Managern des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF).

Geschäftsreisen müssen heute zeitoptimiert, kostensparend, sicher und transparent geplant sein, "ohne dass dabei der Qualitätsanspruch verloren geht", heißt es. 309 Führungskräfte wurden zu ihrer Reisetätigkeit der letzten Jahre befragt.

Im Durchschnitt seien die befragten Führungskräfte 64 Tage im Jahr im In- und Ausland auf Dienstreise. Im Vorjahr waren es noch 69 Tage. Zwar seien die Führungskräfte mehr unterwegs, die Auslandsreisen haben um durchschnittlich acht Tage abgenommen.

Video- und Telefonkonferenzen werden allerdings mehr genutzt: Nur knapp zehn Prozent gaben an diese Möglichkeiten nicht auszuschöpfen. 2013 waren das immerhin noch 23 Prozent, heißt es weiter.

Fazit der Umfrage: Die Zahl der Geschäftsreisen ins Ausland ist stark rückläufig, Inlandsreisen werden vornehmlich mit dem Firmenwagen bestritten (ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und die Bahn wird immer mehr als attraktiver Dienstleister für Inlandsreisen angenommen (plus 2,11 Prozent gegenüber 2013).

Die Geschäftsreisen selbst werden nahezu unverändert mit knapp 48 Prozent direkt oder über Onlineportale organisiert, so die Studie. (red, derStandard.at, 14.8.2014)

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