Deutscher Buchpreis: Fünf Österreicher auf Longlist 

13. August 2014, 11:33
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Antonio Fian, Michael Köhlmeier, Heinrich Steinfest, Marlene Streeruwitz und Michael Ziegelwagner

Frankfurt am Main - Fünf der 20 für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominierten Romane stammen von Autoren aus Österreich: Antonio Fian ("Das Polykrates-Syndrom"), Michael Köhlmeier ("Zwei Herren am Strand"), Heinrich Steinfest ("Der Allesforscher"), Marlene Streeruwitz ("Nachkommen.") und Michael Ziegelwagner ("Der aufblasbare Kaiser") sind neben u.a. Sasa Stanisic und Feridun Zaimoglu auf der Liste.

Der heuer vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels zum zehnten Mal vergebene Deutsche Buchpreis hat sich in den vergangenen Jahren zu einer von breiter medialer Resonanz begleiteten Literaturauszeichnung entwickelt. Dafür sorgt auch das spannende Prozedere: Am 10. September wird die sechs Werke umfassende Shortlist bekanntgegeben. Aus diesem Finalisten-Kreis wird am 6. Oktober bei der Frankfurter Buchmesse der Sieger gekürt. Die Auszeichnung ist insgesamt mit 37.500 Euro dotiert: Der Sieger erhält 25.000 Euro, die übrigen Finalisten je 2.500 Euro. Im vergangenen Jahr wurde Terezia Mora für ihren Roman "Das Ungeheuer" ausgezeichnet. 2005 hatte der Vorarlberger Arno Geiger für "Es geht uns gut" den ersten Deutschen Buchpreis gewonnen.

Die Jury besteht heuer aus Jury-Sprecherin Wiebke Porombka, Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung), Katrin Hillgruber (freie Kritikerin), Frithjof Klepp (Buchhandlung ocelot, Berlin), Susanne Link (Buchhandlung Stephanus, Trier), Manfred Papst (NZZ am Sonntag) und Annemarie Stoltenberg (NDR Kultur). 101 Verlage haben insgesamt 167 Romane eingereicht. Sie müssen zwischen Oktober 2013 und dem 10. September 2014 erschienen sein oder noch erscheinen. (APA, 13.8.2014)

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