Microsoft entwickelt Zeitraffer-Tool für Videos aus Ego-Perspektive 

12. August 2014, 10:10
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"Hyperlapse“ soll etwa Abhilfe bei unerwünschtem Ruckeln schaffen

Kamerafahrten aus der Ego-Perspektive: In Echtzeit sind sie oft gähnend langweilig, im Zeitraffer ist ihr Inhalt kaum erkennbar. Bei manchen Zusehern lösen Ruckeln und Geschwindigkeit sogar Übelkeit aus. Diese Probleme sollen jetzt dank einem neuen Algorithmus der Vergangenheit angehören: Forscher des Microsoft Research Teams haben ein Tool namens "Hyperlapse“ entwickelt, mit dem Videos ohne Qualitätsverluste beschleunigt werden können.

3D-Modell

Vereinfacht erklärt legt das Programm ein 3D-Modell der Bilder an, erkennt nun Perspektiven und gleicht das Kamerabild an. Dadurch wirkt die Optik oft wie bei älteren Videospielen, so Techcrunch. Insgesamt schaffe es der Mechanismus aber, die Videos um einiges genießbarer zu machen:

johannes kopf

Das Projekt wird diese Woche ausführlicher auf der SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt, Microsoft hat bereits ein umfassendes Arbeitspapier vorgelegt. (red, derStandard.at, 12.8.2014)

  • Mountainbiker, Kletterer oder Piloten können das neue Tool nutzen, um Videos ihrer Erlebnisse zu verbessern
    foto: screenshot

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