Legia will über Lausanne in die Champions League

11. August 2014, 17:25
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Nach der Strafverifizierung legen die Polen beim CAS Einspruch ein - Entscheidung am Mittwoch

Legia Warschau will vor den CAS-Sportrichtern die Verbannung aus der Champions League anfechten. "Die UEFA hat bestätigt, dass wir heute die Begründung der Entscheidung erhalten. Morgen legen wir Widerspruch ein", zitierte die Nachrichtenseite "sport.pl" Clubchef Boguslaw Lesnodorski am Montag. Die "einzige reale Chance" könne der Weg zum Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne sein.

Nach einem schweren Patzer durch Legias Trainer Henning Berg im Qualifikationsrückspiel gegen Celtic Glasgow hatte die UEFA entschieden, dass Polens Meister nicht in den Play-offs zur Königsklasse antreten darf. Berg hatte in der 88. Minute Bartosz Bereszynski eingewechselt. Dieser war aber in einem früheren Spiel vom Platz gestellt worden und noch gesperrt. Legia hatte die Partie mit 2:0 gewonnen und war nach dem 4:1 im Hinspiel eigentlich sportlich weiter.

Am Wochenende baten die Warschauer ihre Rivalen aus Glasgow in einem Offenen Brief um ein erneutes Treffen zur Klärung des Falls. Der Mitbesitzer des polnischen Meisters, Dariusz Mioduski, appellierte an Tradition und Aufrichtigkeit von Celtic. "Lassen Sie uns in Warschau oder Glasgow treffen und diese Angelegenheit ehrenhaft klären", forderte er. Die Antwort der Schotten fiel denkbar kurz aus: "Hier handelt es sich voll und ganz um eine Angelegenheit der UEFA."

Entscheiden wird die UEFA am Mittwoch. Sollte deren Berufungskommission das Urteil der Kontroll- und Disziplinarkommission bestätigen, bleibt sicher nur mehr der Weg zum CAS. Celtic Glasgow soll in der kommenden Woche zum Hinspiel der entscheidenden vierten Qualifikationsrunde bei NK Maribor in Slowenien antreten.

(APA, 11.08.2014)

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