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EPU sind Trendsetter

12. August 2014, 11:01

Ein-Personen-Unternehmen haben die Nase vorn: Sie setzen Trends, sind Vorreiter im individualisierten Arbeiten und bringen Leben in die heimische Unternehmerlandschaft.

Risiko und Chance zugleich – das sind die beiden Extreme, die EPU prägen. Österreichs Kleinstunternehmer nehmen ihre wirtschaftlichen Geschicke selbst in die Hand, gehen damit vollstes Risiko ein, haben dadurch aber die Chance, selbst gestalterisch tätig zu sein und individuelle Freiheiten zu genießen. Über 250.000 Menschen haben sich für den Weg entschieden, selbständig und in Alleinregie ihren Beruf zum Unternehmen zu machen. Diese Form des Unternehmertums entspringt dem Zeitgeist unserer Gesellschaft: Die fortschreitende Individualisierung ist ein wesentlicher Motor dieser Entwicklung. Trendforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, Harry Gatterer, spricht von der Individualisierung als Megatrend: "Ein Megatrend, der in der Gesellschaft über allem schwebt, ist die Entwicklung, dass wir Menschen in einer großen, vernetzten Welt immer mehr auf uns allein gestellt sind. EPU sind ein Ausdruck dieser Individualisierung."

Risikoerprobt und krisenresistent

EPU sind selbst Trendsetter, gleichzeitig aber auch das Ergebnis gesellschaftlicher Entwicklungen. Durch diese stark wachsende Unternehmensform werden viele neue Trends erst ermöglicht. Ohne die Konnektivität, eine hochgradige digitale Vernetzung, könnten viele EPU ihr Unternehmertum nicht ausüben. Heute hat man gelernt, sich der zunehmenden Vernetzung zu bedienen, weiß Gatterer. Der Vorteil für EPU: Es kann eine sehr professionelle Dienstleistung angeboten und via Web, Telefon etc. den von Kunden gewünschten Reaktionszeiten entsprochen werden. "Die große Herausforderung ist, sich als Unternehmer und als Mensch gleichermaßen zu managen. Das ist meines Erachtens der größte Schwachpunkt des Konzeptes, dass man sehr diszipliniert und aufmerksam agieren muss", so der Trendforscher. Dieses Risiko berge aber auch die Chance, sein Multitalent ausleben zu können.

Leben im Netzwerk

Gatterer rät daher allen EPU, sich in Clustern oder Netzwerken zu verlinken, sich gegenseitig Dienstleistungen anzubieten und damit eine größere Infrastruktur zu imitieren. EPU bergen enormes Potenzial und Innovationskraft für die Wirtschaft, da sie sich "permanent auf Krisenresistenz trainieren, sie leben in einer dauernden Krise zwischen Aufträgen, Bürokratie, Finanzmanagement und dem Management des privaten Lebens. Das ist ein hochkomplexes Training im Alltag, das auf Unwegsamkeiten und mögliche Krisen vorbereitet. Und genau das braucht unsere Wirtschaft." Damit beschreibt Gatterer einen weiteren Trend, die Entwicklung von "resilienten", anpassungsfähigen Systemen. Ein-Personen-Unternehmen sind wesentlich flexibler als klassische Unternehmen, sie können rascher auf veränderte Verhältnisse reagieren. Gibt es in einem Netzwerk einen "gesunden" EPU-Anteil, so ist dieses System resilienter und damit auch widerstandsfähiger. Harry Gatterer: "Für die Wirtschaft ist der Faktor EPU gigantisch, weil damit per se ein quirligeres und vielschichtigeres Bild in der Wirtschaft erzeugt wird. Gepaart mit der Krisenfestigkeit kann eine Wirtschaft durch EPU durchaus stabiler und innovativer werden."

Antworten im Trenddossier "EPU machen Zukunft"

Wie können EPU diese und mehr Trends sinnvoll nutzen? Das Trenddossier „EPU machen Zukunft“ gibt Antworten. Es soll helfen, die wichtigsten Treiber in den drei Eckpfeilern Wirtschaft, Gesellschaft und Privatleben kennen zu lernen und damit Veränderungs- und Zukunftspotenzial für sein eigenes Handeln zu erkennen.

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    foto: erik isakson/tetra images/corbis
  • Harry Gatterer, Trendforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts
    foto: zukunftsinstitut

    Harry Gatterer, Trendforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts

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