Bauprojekt ORF: Verwaltungsgericht gibt Okay zu Generalplanung

10. August 2014, 17:59
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Verzögerung durch zweites Prüfverfahren: Beschwerde gegen Vergabe von Bundesverwaltungsrichtern abgewiesen - Generalplaner soll im August fix sein

Noch im August will der ORF den Generalplaner für die Wiederbesiedelung des ORF-Zentrums auf dem Küniglberg definitiv bestimmen. Beschwerden über die Vergabe verzögerten diese; das Bundesverwaltungsgericht hat nun auch in einem zweiten Nachprüfungsverfahren für den ORF entschieden, kündigen ORF-General Alexander Wrabetz und Finanzdirektor Richard Grasl den ORF-Stiftungsräten an.

Die beiden ORF-Manager wollten die "Zeitverzögerung so gering wie möglich halten", heißt es in ihrem gemeinsamen Schreiben an ihre Aufsichtsorgane.

Wohin mit den Direktoren?

Mit der Wiederbesiedelung des aufwändig sanierten Hauptgebäudes von Roland Rainer auf dem Küniglberg beginnt sich auch der ORF neu zu sortieren: Wer sitzt wo mit wem, lautet nun die Frage - vom sechsten Stock abwärts.

Bisher sitzen ORF-General Alexander Wrabetz und Finanzdirektor Richard Grasl im sechsten Stock, darunter die Fernsehdirektorin, weiter unten der Technikdirektor - und der Radiodirektor im Funkhaus. Das Radio kommt ja (mit dem Newsroom-Zubau, für den ein internationaler Architektenwettbewerb läuft) auf den Küniglberg.

Schon für die Direktoren wurden in den vergangenen Wochen und Monaten die eine oder andere Variante durchgespielt - alle Direktoren in den sechsten Stock? Oder wie bisher nach dem Ildefonso-Prinzip nach Stockwerken geschichtet wie einst, als Generalintendant und Finanzdirektor im sechsten und fünften Stock und jedweils anderen Ende des Gebäudes residierten? Ein Mix-Prinzip mit zweien ganz oben wie bisher?

Es wird nicht die letzte Platzaufteilung sein: In wenigen Jahren eröffnet der durchaus repräsentativ klingende Newsroom-Zubau Richtung Elisabethallee in ein paar Jahren wiederum einige neue Möglichkeiten. (fid, derStandard.at, 10.8.2014)

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