100.000 Japaner sollen sich in Sicherheit bringen 

9. August 2014, 12:41
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Meteorologiebehörde warnt vor Erdrutschen, Riesenwellen und Überschwemmungen

Tokio - Zum Schutz vor dem nahenden Taifun "Halong" sollen mehr als 100.000 Einwohner im Süden Japans ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit bringen. Das berichtete der Sender NHK am Samstag. Die Meteorologiebehörde des Landes warnte vor Erdrutschen, Wellen von bis zu zwölf Metern Höhe und Überschwemmungen auf den Inseln Kyushu und Shikoku.

Demnach sollte der Taifun am Samstagabend (Ortszeit) bei der südwestlichen Insel Shikoku das Land erreichen. Schon vorher sorgte der tropische Wirbelsturm für heftige Regenfälle und starke Winde. 400 Flüge wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo gestrichen, viele Passagiere strandeten in der Sommerferienzeit auf den Flughäfen. Im Südwesten des Landes wurde ein Zeltlager evakuiert, die Kinder wurden in eine Halle in Sicherheit gebracht.

Halong ist Japans elfter Taifun in der Wirbelsturmsaison. Weil er sich mit rund 15 Kilometern pro Stunde relativ langsam über das Meer bewegte, war er Ende Juli vom Taifun Nummer zwölf, "Nakri", überholt worden. (APA, 09.08.2014)

  • Vier Wirbelstürme sind derzeit im Pazifik unterwegs: Taifun "Halong" und die drei Hurrikans "Genevieve", "Iselle" und "Julio" (von links).
    foto: apa/ epa/noaa

    Vier Wirbelstürme sind derzeit im Pazifik unterwegs: Taifun "Halong" und die drei Hurrikans "Genevieve", "Iselle" und "Julio" (von links).

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