Lohnabsprachen bei Apple und Google: Vergleich abgelehnt

9. August 2014, 10:13
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"Summe der Einigung viel zu niedrig und unzumutbar" - weitere IT-Riesen beteiligt

Ein US-Gericht hat einen millionenschweren Vergleich im Rahmen einer Sammelklage gegen vier große Hochtechnologieunternehmen abgelehnt. Die zuständige Richterin Lucy Koh in San Joe sagte am Freitag, dass die Summe der Einigung viel zu niedrig und unzumutbar sei. Gegen die Zahlung von 324,5 Millionen Dollar hatten Apple, Google, Intel und Adobe den Rechtstreit im April zunächst abgewehrt.

Keine Spezialisten abwerben

Den Konzernen wird vorgeworfen, sich darauf verständigt zu haben, einander keine Spezialisten abzuwerben. Sinn der Absprache war es einem Kläger zufolge, die Löhne von Experten niedrig zu halten. Techniker hatten 2011 eine entsprechende Sammelklage eingereicht.

E-Mail-Verkehr zwischen Jobs und Schmidt

Diese stützte sich vor allem einen Email-Verkehr zwischen dem verstorbenen Apple-Mitgründer Steve Jobs, dem früheren Google-Chef Eric Schmidt und einigen anderen Firmen im Silicon Valley. Die Arbeitnehmer forderten von den Unternehmen drei Milliarden Dollar Schadenersatz. Nach dem Kartellrecht hätte sich diese Summe verdreifachen können.

Nicht wegen Lohnabsprachen

Die Unternehmen haben zwar eingeräumt, es seien Absprachen getroffen worden, um Abwerbungen zu verhindern. Ziel dieser Vereinbarungen sei jedoch nicht gewesen, die Löhne zu drücken.

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