AK wirft Banken "Gebühren-Abzocke" vor

8. August 2014, 11:54
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Die Arbeiterkammer Niederösterreich fragt sich, wann und warum Bearbeitungsgebühren verrechnet werden

Wien - Für die diversen Bankenpakete haben die Steuerzahler kräftig in die eigenen Taschen greifen müssen, umgekehrt scheint die Großzügigkeit nicht gegeben zu sein. So sollen Vertragsänderungen bei Banken bis zu 300 Euro kosten - obwohl sich der Aufwand auf wenige Mausklicks beschränkt, kritisiert die Arbeiterkammer Niederösterreich.

Die Arbeitnehmervertreter nennen einen konkreten Fall: "Eine Niederösterreicherin möchte ihre Versicherungssumme bei einer an die Bank verpfändeten Ablebensversicherung an die noch offene Kreditsumme anpassen. Sie will also keine neue Versicherung abschließen, sondern die schon bestehende beibehalten und einfach nur die Prämie verringern. Die Reaktion überrascht sie, denn für diese Änderung verlangt die Bank ein einmaliges Entgelt in der Höhe von 300 Euro", rechnete die Kammer am Freitag vor.

Für die AKNÖ stellt sich darob die Frage "warum dann eigentlich eine Bearbeitungsgebühr verrechnet wird, wenn man ohnehin jede Dienstleistung gesondert bezahlen muss". (APA, 8.8.2014)

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    foto: apa/karl-josef hildenbrand
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