Studie: Videospielen macht Kinder ausgeglichener

8. August 2014, 09:28
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Längerer Konsum kann jedoch gegenteilige Wirkung haben

Nachdem zuletzt Wissenschaftler herausgefunden haben, dass Spiele auf ältere Menschen wie Antidepressiva wirken können, legen nun britische Forscher interessante Ergebnisse in Bezug auf Kinder vor. Sie haben herausgefunden, dass Videospielkonsum in Maßen zu mehr Ausgeglichenheit führt.

Ein bisschen Spielen ist gut

Analysiert wurden die Ergebnisse von Tests mit 5.000 Britinnen und Briten im Alter von zehn bis 15 Jahren. Dabei zeigte sich, dass Kinder, die pro Tag bis zu einer Stunde Zeit mit Games verbringen, im Schnitt zufriedener und ausgeglichener sind als Altersgenossen, die überhaupt keine Videospiele konsumieren. Außerdem wurden bei ihne positivere Verhaltensweisen gegenüber ihrem sozialen Umfeld, weniger emotionale Probleme und geringere Hyperaktivität festgestellt.

Längerer Games-Konsum schädlich

Allerdings kann längeres Spielen auch umgekehrte Folgen haben. Kinder, die täglich mehr als drei Stunden vor ihrer Konsole zubrachten, zeigten sich unzufriedener mit ihrem Leben, schreibt die BBC. Ergebnisse wie diese, meint Forschungsleiter Andrew Przybylski, sollten im Umgang mit Kindern und ihren Spieleplattformen berücksichtigt werden. (gpi, derStandard.at, 7.8.2014)

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BBC

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