Analystenstimmen vom 7.8.

7. August 2014, 11:20
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Credit Suisse zur Voest - Deutsche Bank zu RHI

Linz - Die Wertpapierexperten der Credit Suisse haben ihr "Outperform"-Votum für die Aktien des heimischen Stahlkonzerns voestalpine bestätigt. Das Kursziel belassen sie bei 38,00 Euro.

Die Experten bewerten die voest-Aktien als preiswert. Voestalpine habe das Effizienzprogramm als mittelfristige Ertragsstütze. Langfristig profitiere das Industrieunternehmen von wertsteigernden Akquisitionen und dem HBI-Kraftwerk in Texas. Die Stahlsparte habe im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres höhere Margen verzeichnen können. Credit Suisse sieht das österreichische Unternehmen gegenüber den Mitbewerbern in einer starken Position. Die Analysten erwarten, dass die voest die Branchenkonkurrenten 2014 mit höheren Margen übertreffen wird.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Credit-Suisse-Analysten 2,94 Euro für 2014, sowie 3,23 bzw. 3,37 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,08 Euro für 2014, sowie 1,11 bzw. 1,15 Euro für 2015 bzw. 2016.


Deutsche Bank zur RHI

Die Wertpapierexperten der Deutschen Bank haben das Kursziel des Feuerfestprodukte-Herstellers RHI von 24 auf 22 Euro gesenkt. Das Anlagenvotum belassen sie auf "Hold".

Die Anpassung ist eine Reaktion auf die Präsentation der Halbjahreszahlen am Dienstag. Die Zahlen für das zweite Quartal seien dabei grob gesehen "ok" ausgefallen, schreiben die Analysten in ihrer Studie. Als Ausblick für das dritte Quartal habe das Unternehmen eine flache Erlösentwicklung bekanntgegeben, in weiterer Folge kürzt die Deutsche Bank wie bereits erwartet ihre Schätzungen für den Umsatz im Gesamtjahr leicht. Das führe zu dem neuen, niedrigeren Kursziel.

Obwohl die Margen im zweiten Quartal prinzipiell solide ausgefallen seien, gebe es im Stahlsegment schwächere Erlöse als erwartet in Thailand, Vietnam und Brasilien (dort ist es schwierig mit der lokalen Konkurrenz wie zum Beispiel mit Magnesita mitzuhalten). Außerdem sei die Situation mit dem Produktionsstandort in Norwegen weiterhin eine ungewisse, es sei schwierig dort Fortschritte zu machen, so die Analysten.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Analysten der Deutschen Bank 2,22 Euro für 2014, sowie 2,45 für 2015. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,75 Euro für 2014, sowie 0,85 Euro für 2015. (APA, 7.8.2014)

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