Event zwischen Hauptstädten und Lokalmetropolen

7. August 2014, 10:28
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Nicht immer traf es die Hauptstädte der Gewinnerländer

Wien/Innsbruck - Der größte Musikwettbewerb der Welt findet selbstredend immer in der Hauptstadt des jeweiligen Landes statt - könnte man meinen. Ist aber nicht so: Der ESC-Zirkus gastiert sogar gerne außerhalb von Metropolen, deshalb war die Entscheidung für Wien 2015 alles andere als ausgemachte Sache. So finden sich wenig glamouröse Austragungsorte wie Harrogate, Brighton und Malmö auf der Liste der ESC-Städte.

Allerdings sprach die Statistik für Wien: Denn die Hauptstädte liegen bei den Austragungsorten des ESC klar in Führung. Inklusive der Bundeshauptstadt steht es nun 39:21.

Dabei ist noch nicht einmal kodifiziert, dass der Wettbewerb überhaupt in jenem Land stattfinden muss, das im Vorjahr den ESC gewonnen hat. Erst nach den ersten drei Wettbewerben in der Schweiz, in Deutschland und den Niederlanden (1956/1957/1958) wurde die Regel eingeführt, dass jeweils das Siegerland den nächsten ESC ausrichten darf - aber nicht muss. So wurde in der Vergangenheit auch schon auf diese Ehre verzichtet - meist wegen der hohen Kosten. Die Niederlande (1960), Frankreich (1963), Monaco (1972) und Luxemburg (1974) ließen Großbritannien ran; Israel überließ 1980 den Niederlanden den Grand Prix. (APA, 7.8.2014)

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