Goldpreis steigt krisenbedingt wieder

6. August 2014, 18:44
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Der Preis lag wieder über der charttechnisch und psychologisch wichtigen Marke von 1300 Dollar

Frankfurt - Angesichts der wachsenden Spannungen in der Ukraine und der andauernden Konflikte im Nahen Osten haben am Mittwoch viele Anleger Gold gekauft. Die Feinunze verteuerte sich um bis zu 1,7 Prozent auf 1309,20 Dollar.

Damit lag der Preis wieder über der charttechnisch und psychologisch wichtigen Marke von 1300 Dollar. Nach Angaben der Nato hat die russische Regierung rund 20.000 Mann an der Grenze zur Ostukraine aufmarschieren lassen. Händler vermuten allerdings auch, dass die weltweite Talfahrt der Börsen die Anleger beim Gold zugreifen lässt.

Die europäischen Leitbörsen sind am Mittwoch nach einem bewegten Handelstag einheitlich mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Die Risikobereitschaft der Investoren leidet unter den diversen Krisenherden. Die Märkte reagierten zudem empfindlich auf eine mögliche Verlangsamung der Konjunkturerholung in Europa. (Reuters/red, derStandard.at, 6.8.2014)

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