Neues Bild von der kleinen Schwester der Milchstraße

6. August 2014, 17:52
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ESO präsentiert Aufnahme des Dreiecksnebels M33 - leuchtschwache Spiralgalaxie ist vom Observatorium in Chile gerade noch zu sichten

Heidelberg - Nach den vergleichsweise riesigen Spiralgalaxien Andromeda und Milchstraße ist der etwa 2,8 Millionen Lichtjahre entfernte Dreiecksnebel (M33) das drittgrößte Objekt der Lokalen Gruppe von Galaxien. Auch M33 ist eine Spiralgalaxie, hat aber nur etwa den halben Durchmesser der Milchstraße und lediglich etwa zwei Prozent ihrer Masse.

Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat nun eine neue Aufnahme dieser Galaxie veröffentlicht, die vom VLT Survey Telescope am Paranal-Observatorium stammt. Obwohl sich die Galaxie am Nordhimmel befindet, ist sie vom südlichen Aussichtspunkt des in Chile gelegenen Observatoriums gerade noch sichtbar.

Das Bild ist eine der bislang detailreichsten Weitfeldaufnahmen dieser Galaxie, die sich auf die Milchstraße zubewegt. Es wurde aus vielen einzelnen Aufnahmen erstellt, einschließlich einiger mit Filtern, die nur das Licht leuchtenden Wasserstoffs passieren lassen. Dadurch stechen die roten Gaswolken in den Spiralarmen der Galaxie besonders deutlich hervor. (red, derStandard.at, 6. 8. 2014)


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ESO

  • Mit freiem Auge ist M33 nur schwer auszumachen - obwohl sie eigentlich zu den unmittelbaren Nachbarinnen der Milchstraße zählt.
    foto: eso

    Mit freiem Auge ist M33 nur schwer auszumachen - obwohl sie eigentlich zu den unmittelbaren Nachbarinnen der Milchstraße zählt.

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