YLine-Strafprozess geht nach Juli-Pause weiter

5. August 2014, 17:23
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Pleite der Internet-Firma 2001 wird aufgearbeitet

Der Strafprozess rund um die Pleite der ehemals börsenotierten Internet-Firma YLine im Jahr 2001 geht morgen, Mittwoch, im Großen Schwurgerichtssaal im Wiener Straflandesgericht weiter. Zuletzt war die Causa am 11. Juni verhandelt worden, bisher gab es siebzehn Verhandlungstage. Von Mittwoch bis Freitag sind nun drei weitere Prozesstage angesetzt.

Geplant sind die Einvernahme des letzten der elf Angeklagten sowie erste Zeugenbefragungen. Die Anklage spricht u. a. von Untreue und gewerbsmäßigem schwerem Betrug, der Strafrahmen reicht bis zu zehn Jahren Haft. Allein der durch die Untreuhandlungen bei der YLine verursachte Schaden beläuft sich laut Anklageschrift auf über 26 Mio. Euro. Hauptangeklagter ist Ex-Firmenchef Werner Böhm. Der heute 50-Jährige hat alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe immer bestritten. (APA, 5.8. 2014)



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