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Wie die Wurst mit dem Käsefusserl am Grill perfekt gelingt

Video11. August 2014, 09:02

Nirgendwo paaren sich Fleisch und Käse so g'schmackig wie in einer Käsekrainer. Dafür müssen innere und äußere Werte perfekt zusammenspielen.

Nur beste Zutaten kommen in die Käsekrainer: Speck, Rind- und Schweinefleisch und 18 Prozent Emmentaler in acht mal acht Zentimeter große Würfel geschnitten - das sind die inneren Werte.

Für die äußeren Werte sind die Grill-Meister und –Meisterinnen verantwortlich. Wer eine Wurst mit knuspriger Käsekruste will, sollte einige Tricks kennen.

Käsekrainer stupfen

Die Würste sollten, bevor sie auf den Rost kommen, sorgfältig gestupft werden. Was ist Stupfen? Mit einer kleinen, dreizinkigen Gabel (wer sie braucht, fragt in einer Radatz-Filiale nach, oder nimmt eine sehr spitze Gabel) wird die Käsekrainer erst einmal von oben bis unten und auf allen Seiten ein paar Mal angestochen. Der Käse muss ja heraus rinnen können.

Aber Achtung: Das Rausrinnen ist beim Grillen nicht ohne, weil das tropfende Fett Feuer fangen kann. Eine verbrannte Wurst ist keine gute Wurst.

Tipps für den Rost

Gut, dass es Alu-Grillschalen gibt. Für das Braten der Käsekrainer sind sie eine gute Unterlage. Dort kann der Käse nämlich zu einer wirklich knusprigen Kruste werden – vor allem dann, wenn man die Wurst während des Bratens immer wieder einmal wendet und sie während der 10 bis 15-minütigen Bratzeit noch zwei Mal „nachstupft“.

Wer die Würste zusätzlich auch noch mit Öl einpinselt, macht wirklich alles richtig. Das Öl macht auch die Haut knusprig. Ist die Wurst fertig, sollte man sie vor dem Verzehr drei Minuten rasten lassen. Beim Abkühlen bildet sich das, was man als das "Käsefußerl" bezeichnet.

Senf, Ketchup, Semmel und ein Bier dazu: Besser wird es nicht mehr.


Noch mehr zu Österreichs Lieblingswurst unter: www.radatz.at/kaesekrainer

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