Microsoft-Chef Nadella trotz Kündigungswelle beliebt 

4. August 2014, 09:23
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Großteil der Mitarbeiter versteht laut internen Quellen, warum Entlassungen nötig sind

Trotz der Ankündigung, rund 18.000 Mitarbeiter entlassen zu wollen, genießt der neue Microsoft-CEO Satya Nadella firmenintern nach wie vor hohe Beliebtheit. Laut einer Quelle sei der IT-Konzern binnen weniger Stunden nach der Ankündigung wieder „auf normalem Betrieb“ gelaufen und habe sich vom Schock der Kündigungswelle erholt.

"Zu bürokratisch"

Die meisten Microsoft-Mitarbeiter könnten Nadellas Entscheidung gut nachvollziehen, so Business Insider: Das Redmonder Unternehmen sei zu bürokratisch und verschwende viele Ressourcen für unnötige Prozesse. Außerdem waren 12.500 der 18.000 entlassenen Mitarbeiter vom aufgekauften Nokia übernommen worden, weshalb ihr Weggang die Moral der alteingesessenen Microsoft-Angestellten kaum senkt.

Umstrukturierungen

Innerhalb Microsofts soll es am stärksten die "Test Engineers“ treffen, die von Entwicklern implementierten Features überprüfen. Bisher war Microsoft dahingehend strukturiert, dass ein Program Manager Zielvorgaben ausgibt, ein Entwickler sie umsetzt und ein Tester sie eben prüft. Dieses Schema bei allen Abteilungen durchzusetzen, sei Unsinn, so Nadella. Er möchte den einzelnen Abteilungen mehr Freiraum geben. (red, derStandard.at, 4.8.2014)

  • Microsofts neuer CEO Nadella will mehr Freiheit für einzelne Abteilungen.
    foto: ap/risberg

    Microsofts neuer CEO Nadella will mehr Freiheit für einzelne Abteilungen.

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