"Zum falschen Zeitpunkt das Gegentor"

3. August 2014, 19:08
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Grödig - Wolfsberg

Michael Baur (Trainer Grödig): "Die Niederlage tut weh, der WAC war besser im Tore schießen. Ich glaube, dass wir nicht die schlechtere Mannschaft waren. Wir waren im Abschluss einfach nicht entschlossen, wir haben nicht den Vollstrecker. In der zweiten Halbzeit waren wir auch phasenweise ganz gut, haben kurz vor dem Tor ein bisserl die Initiative übernommen und das Spiel eigentlich drehen wollen. Dann kriegen wir wieder zum falschen Zeitpunkt das Gegentor. Der WAC hat verdient drei Punkte entführt. Mein Team hat aber bis zum Schluss gekämpft, ich kann ihm keinen Vorwurf machen. Am Donnerstag in Chisinau müssen wir kompromissloser sein, ich bin zuversichtlich und glaube daran, dass wir noch Chancen haben."

Dietmar Kühbauer (Trainer WAC): "Wir waren in der ersten Hälfte die aktivere Mannschaft, das Tor kurz vor der Pause war psychologisch enorm wichtig. In der zweiten Hälfte waren wir am Anfang zu passiv, da haben wir sie ein bisserl ins Spiel kommen lassen. Mit dem zweiten Tor war es wieder besser. Am Schluss ist es uns misslungen, das dritte oder vierte Tor zu schießen. Ich bin mit der Teamleistung aber zufrieden, in Grödig zu gewinnen ist nicht so leicht, jetzt ist diese Serie auch durchbrochen. Nach drei Runden neun Punkte, mehr geht nicht. Aber trotzdem müssen wir noch immer weiterarbeiten, es sind noch Dinge zu beheben. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr, sehr zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft."

Boris Hüttenbrenner: "Insgesamt war es ein verdienter Sieg. Wir sind kompakt gestanden und haben vorne gute Möglichkeiten gehabt. Unser Saisonstart war sensationell, wir haben drei Partien gewonnen und haben die Qualität, dass wir jeden Gegner schlagen können."

Austria - Altach

Gerald Baumgartner (Austria-Trainer): "Wir haben sehr druckvoll begonnen und haben in der Defensive nicht viel zugelassen. Es fehlte aber der letzte Pass und das Tor. Wir sind dann auch in der zweiten Spielhälfte sehr viel gelaufen, Altach war bei Kontern mit seinen schnellen Spielern jedoch ebenfalls gefährlich. Kamara hatte einige Situationen, wo er den Treffer hätte machen können, auch Harrer hatte eine gute Chance. Das Tor war heute wie vernagelt. Natürlich ist das Ergebnis nicht befriedigend."

Alexander Gorgon (Austria-Spieler): "Wir sind in einer Phase, wo wir nicht so gut Fußball spielen, denn wir wollten uns mit einem Sieg aus der Mini-Krise herausschießen. Leider ist uns das nicht gelungen."

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Wir sind in der ersten Spielhälfte ganz schlecht in die Gänge gekommen und hatten sehr viel Respekt vor dem ganzen Umfeld. Nach einer halben Stunde konnten wir uns dann ein wenig befreien. In der zweiten Spielhälfte konnten wir in einigen Phasen unsere Qualitäten ausspielen. Ich denke, das Ergebnis ist gerecht. Wir sind als Außenseiter mit dem Punkt zufrieden."

Admira - Rapid

Walter Knaller (Admira-Trainer): "Rapid war besser, aber wir können jede Mannschaft schlagen, wenn wir unsere volle Leistung abrufen. Wir hätten auch 2:0 führen können. Am Schluss ging es darum, die Seiten zuzumachen. Dieser Punkt ist für uns Goldes wert nach dem schwierigen Start in die Saison. Wir konnten auch Rapid ins Wanken bringen."

Thorsten Schick (Admira-Torschütze): "Bis zum Ausschluss haben wir gut mitgehalten, aber dann war es schwierig."

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben. Wir wollten unbedingt den frühen Rückstand vermeiden. Danach haben wir viel in das Match investiert, auch Chancen gehabt. Die Admira war aus Kontern und Standards immer wieder gefährlich. Nach dem Ausschluss haben wir noch mehr über die Flügel gespielt. Nach dem Ausgleich haben wir aber zu viele technische Fehler gemacht. Daher hat es gegen eine beherzt kämpfende Admira nur zu einem Unentschieden gereicht."

Florian Kainz (Rapid-Debütant und Torschütze): "Ich habe mich schnell integriert in die Mannschaft. Mir sind aber noch einige Fehlpässe unterlaufen. Natürlich habe ich mich über mein Tor gefreut. Noch lieber hätte ich das Spiel aber gewonnen. Wir haben genug Chancen gehabt, um das Spiel zu gewinnen."

Sturm - Wiener Neustadt

Darko Milanic (Trainer Sturm): "Das war ein schweres Match gegen einen Gegner, der in der ersten Hälfte sehr aggressiv agiert hat, da hatten wir Probleme. In der zweiten Hälfte haben die Jungs Moral gezeigt, wir hatten mehr Raum und haben verdient gewonnen. Die Gegentore haben wir aber zu leicht bekommen, wir werden alles tun, um eine gute Heimbilanz zu schaffen."

Heimo Pfeifenberger (Trainer Wr. Neustadt): "Das ist eine neue Situation für mich in Graz, die erste Niederlage nach drei Siegen. Auf das billige 0:1 haben wir mit zwei schönen Toren geantwortet. Wir waren aber in der zweiten Hälfte zu passiv und haben eine Partie verloren, die nicht zu verlieren war. Trotz der zwölf Gegentore müssen wir in Ruhe weiterarbeiten."

Ried - Salzburg

Oliver Glasner (Ried-Trainer): "Es war ein sehr, sehr intensives Spiel. Mit der Art und Weise, wie meine Mannschaft gespielt hat, bin ich sehr zufrieden. Das Spielsystem greift immer besser. Ich kann der Mannschaft auch vom Kämpferischen keinen Vorwurf machen. Nach vorne ist allerdings zu wenig gegangen. Das ist aber diesem Gegner geschuldet."

Thomas Gebauer (Ried-Kapitän): "Wir haben Salzburg fordern können, gut dagegengehalten und alles versucht. Man darf nicht vergessen, welche schwierigen Auftaktspiele wir hatten. Wir müssen den Kopf nicht hängen lassen. Wir haben gegen die beste Mannschaft Österreichs eine gute Leistung gezeigt."

Adi Hütter (Salzburg-Trainer): "Wenn man die 90 Minuten sieht, war es ein verdienter Sieg, aber ein Arbeitssieg. Ried hat es uns sehr schwer gemacht. Sie spielen ähnlich wie wir. Mit dem Pressing und Gegenpressing haben wir teilweise Probleme gehabt. Ich bin mit dem Ergebnis und der Leistung zufrieden, zumal auch die äußeren Bedingungen sehr schwierig waren. Dieser Sieg war auch in Hinblick auf das Champions-League-Spiel am Mittwoch enorm wichtig."

Franz Schiemer (Salzburg-Torschütze): "Ried war heute extrem bissig. Die spielen fast schon denselben Fußball wie wir. Das ist die Arbeit von Oliver Glasner. Am Ende hat aber dann die Qualität entschieden. Heute war von uns alles gefragt und gefordert, damit wir diesen Dreier mitnehmen. Das 1:0 war kurios. Ich habe spekuliert und Glück gehabt. Ich halte meinen Schädel überall hin. Mit dem Kiefer habe ich jetzt aber Probleme."

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