OMV-Chef: Sanktionen treffen South Stream nicht

2. August 2014, 14:43
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Die Sanktionen von EU und USA gegen Russland würden den South-Stream-Bau nicht verzögern oder gar stoppen

Wien/Luhansk - Die verschärften EU-Sanktionen werden nach Ansicht von OMV-Chef Gerhard Roiss den Bau der Gas-Pipeline "South Stream" nicht verzögern oder gar verhindern. "Ich sehe da keinen Einfluss", wird Roiss in der am Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" zitiert.

Kritik an der österreichischen Beteiligung an South Stream wies Roiss neuerlich zurück. An der Strecke durch das Schwarze Meer werde unter Beteiligung deutscher und italienischer Unternehmen bereits gebaut. "Daran gab es nie Kritik. Nur an den letzten 50 Kilometern, die wir von der ungarischen Grenze bis zum Verteilerzentrum Baumgarten bauen. Da wird über die Solidarität Österreichs diskutiert." Zudem zeigte er sich überzeugt, dass die EU die Pipeline brauche: "Europa würde sich ins eigene Knie schießen, wenn es den Bau verhindert". (APA, 2.8.2014)

  • OMV-Chef Gerhard Roiss mit Gazprom-Chef Alexei Miller bei der Unterzeichnung des South-Stream-Vertrags im Juni. Die Arbeiten an der Pipeline sollen trotz Sanktionen weitergehen, sagt Roiss.
    foto: reuters/bader

    OMV-Chef Gerhard Roiss mit Gazprom-Chef Alexei Miller bei der Unterzeichnung des South-Stream-Vertrags im Juni. Die Arbeiten an der Pipeline sollen trotz Sanktionen weitergehen, sagt Roiss.

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