Rapid mit unguten Erinnerungen in die Südstadt

1. August 2014, 15:28
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Hütteldorfer haben vergangene Saison beide Auswärtsspiele gegen Admira verloren - Knaller fordert weniger Risiko im Spielaufbau - Barisic hofft auf verbesserte Chancenverwertung

Maria Enzersdorf - Nach dem verpatzten Saisonauftakt und einer witterungsbedingten Absage will Admira Wacker Mödling am Samstag im Heimspiel gegen Rapid die ersten Punkte in der noch jungen Bundesliga-Saison einfahren. Die Wiener kämpfen um die Fortsetzung des Aufwärtstrends und streben in der Südstadt den ersten Saison-Auswärtssieg an.

Spritztour

Admira-Trainer Walter Knaller sieht die zweiwöchige "Zwangspause" aufgrund der letztwöchigen Absage in Altach nicht als Nachteil: "Wir haben so mehr Zeit gehabt um die Niederlage gegen den WAC zu verarbeiten. Wir sind umsonst mit dem Bus nach Vorarlberg gereist, die Spritztour war der einzige Nachteil."

Bei der 1:4-Auftaktniederlage gegen die Kärntner habe seine Mannschaft die nötige Konsequenz im Spiel vermissen lassen. "Wenn wir diese Tugenden nicht zeigen, gewinnen wir gegen gar niemanden, erst recht nicht gegen Rapid", sagte Knaller. Am Samstag wollen die Südstädter mit einer leicht veränderten Spielanlage und einem "risikoärmeren Spielaufbau" punkten. "Es wird wichtig sein, dass wir ihre Angriffsmaschinerie nicht ins Rollen kommen lassen", so Knaller.

Kainz und Grahovac ein Thema

Der Angriff der Wiener könnte dabei erstmals von den zwei Verpflichtungen Florian Kainz und Srdjan Grahovac unterstützt werden. Grün-Weiß hätte im Angriff die Abgänge der Schlüsselspieler Sabitzer, Boyd und Burgstaller gut kompensieren können, befand Knaller.

Neo-Rapidler und Ex-Admira-Akteur Stefan Schwab kehrt erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurück. Knaller fand für den 23-jährigen Mittelfeldmotor nur lobende Worte: "Stefan ist ein Spieler, der von seiner Persönlichkeit und seinem Können her absolut das Zeug hat, um bei Rapid den nächsten Schritt zu machen", so Knaller.

Schlimme Erinnerungen

Rapid-Trainer Zoran Barisic möchte an die Leistung vom 1:0-Heimsieg gegen Ried im Ernst-Happel-Stadion anknüpfen. In der vergangenen Saison ging seine Mannschaft in Maria Enzersdorf jedoch zweimal als Verlierer (0:2, 1:2) vom Platz. "Wir haben nicht vergessen, dass wir in der abgelaufenen Spielzeit beide Auswärtsspiele bei der Admira verloren haben. Die Niederlagen waren beide unnötig, wir waren dabei auch nicht vom Spielverlauf begünstigt", blickte Barisic zurück.

Der 44-Jährige erwartete "ein sehr intensives Match", in dem die Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison ihre Chancen besser verwerten müsse: "Gelingt uns dies und rufen wir jene Leistung ab, die wir aufgrund unserer Qualität liefern können, sollten wir es schaffen, die Heimreise mit den angestrebten drei Punkten im Gepäck antreten zu können", zeigte sich Barisic zuversichtlich.

Prominente Abwesende

Bei Rapids zweiter Auswärtspartie nicht mit dabei sind Schimpelsberger, Kuen, Starkl und Schobesberger. Admira-Trainer Knaller muss mit dem erkrankten Tormann Kuttin und den verletzten Domoraud, Toth, Sax, Schachner und Sulimani auf prominente Namen im Kader verzichten. (APA, 1.8.2014)

FC Admira Wacker Mödling - SK Rapid Wien (Samstag, 16.30 Uhr, Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, SR Eisner). Saisonergebnisse 2013/14: 2:0 (h), 4:2 (a), 2:1 (h), 0:0 (a)

Admira: Leitner - Zwierschitz, Windbichler, Schößwendter, Wessely - Ebner - Schick, Auer, Thürauer, Bajrami - R. Schicker

Ersatz: Manzoni - Egho, Lackner, Katzer, Knasmüllner, Ouedraogo, Burusic

Es fehlen: Domoraud, Schachner, Sax, Sulimani, Toth (alle verletzt), Kuttin (erkrankt)

Rapid: Novota - Pavelic, Sonnleitner, Dibon, Schrammel - Petsos, Wydra - Schaub, S. Hofmann, Alar - Beric

Ersatz: Maric - M. Hofmann, Stangl, Behrendt, Grahovac, Schwab, Grozurek, F. Kainz

Es fehlen: Schimpelsberger (Kreuzbandriss), Starkl, Kuen (beide im Aufbautraining), Schobesberger (Meniskusriss)

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