Erneut Software-Betrug im Bezirk Gmunden

1. August 2014, 11:01
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Per Fernzugriff Computer manipuliert - Polizei: Sensible Daten am Telefon nicht preisgeben

Im Bezirk Gmunden ist erneut ein Software-Betrug verübt worden: Ein unbekannter Täter manipulierte per Fernzugriff den Computer einer 46-jährigen Hausfrau aus Roitham und erleichterte sie um 49 Euro. Er hatte sich als Mitarbeiter einer weltweit bekannten Firma ausgegeben und behauptet, ihren PC von Viren zu befreien. Das teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich am Freitag mit.

Betrag auf indisches Konto überwiesen

Der Mann nannte dem Opfer Tastenkombinationen, mit denen er Zugriff auf das Gerät erhielt und es schließlich sperrte. Um den Computer wieder funktionstüchtig zu machen, musste die Frau ein Fünf-Jahres-Abo für einen Virenschutz zum Preis von 49 Euro abzuschließen. Die Oberösterreicherin überwies den Betrag auf ein indisches Konto. Diese Woche waren im Bezirk Gmunden Anlass bereits drei Anzeigen nach ähnlichen Betrügereien eingegangen.

Exekutive warnt

Die Polizei appellierte am Freitag erneut an die Bevölkerung: Jeder müsse misstrauisch sein, wenn er ohne erkennbaren Anlass von einem angeblichen EDV-Support-Mitarbeiter angerufen wird. Eine fremde Person könne nicht wissen, dass ein Computer angeblich Probleme habe. Die Exekutive warnt ausdrücklich davor, sensible Daten am Telefon preiszugeben oder dubiose Websites zur Installation unbekannter Programme aufzusuchen. (APA, derStandard.at, 1.8.2014)

  • Eine Gmundnerin überwies Geld an ein indisches Konto - das gehörte aber Betrügern
    foto: apa/dpa

    Eine Gmundnerin überwies Geld an ein indisches Konto - das gehörte aber Betrügern

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