Google verteidigt Vorgehen beim Löschen von Links

1. August 2014, 09:18
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Website-Betreiber werden informiert

Google hat die Benachrichtigung der Website-Betreiber bei der Löschung von Links aus der Vergangenheit von Europäern verteidigt. Das soll helfen, ungerechtfertigte Anfragen herauszufiltern, so Google in einer Antwort an europäische Datenschützer, die u.a. das "Wall Street Journal" am Donnerstag veröffentlichte. Google brauche dafür keine zusätzliche rechtliche Grundlage, meint der Konzern.

Recht auf Vergessen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte Mitte Mai entschieden, dass Europas Bürger Google dazu verpflichten können, Links zu unangenehmen Dingen aus ihrer Vergangenheit aus dem Netz verschwinden zu lassen. Die Informationen selbst müssen dabei von den Urhebern nicht entfernt werden. Nur die Verweise auf die Inhalte tauchen dann nicht mehr in der Google-Suche auf. Es geht um Informationen, die nicht mehr relevant sind oder das Recht auf Privatsphäre verletzen.

Personen öffentlich genannt

Datenschützer hatten kritisiert, dass der Internet-Konzern die Urheber - wie etwa Medien - über die Löschung der Links informiert. Dadurch wurden mehrere Personen, die Links aus den Google-Ergebnissen entfernen ließen, in den vergangenen Wochen öffentlich genannt. (APA, 1.8.2014)

  • Google-Chairman Eric Schmidt
    foto: reuters/brendan mcdermid

    Google-Chairman Eric Schmidt

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