50 Leichen nach Erdrutsch in Indien geborgen 

1. August 2014, 08:55
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130 Menschen werden noch vermisst

Mumbai - Helfer haben nach dem riesigen Erdrutsch im Westen Indiens 50 Leichen geborgen. Noch immer würden etwa 130 Menschen vermisst, berichtete die indische Agentur IANS am Freitag. Der Monsunregen hatte zwei Tage zuvor einen Hang in der Gebirgskette Sahayadri so stark aufgeweicht, dass sich eine riesige Schicht aus Erde und Geröll löste und das Dorf Malin unter sich begrub.

Zu den wenigen Glücklichen, die lebend geborgen werden konnten, gehörte laut örtlichen Medien ein drei Monate altes Baby namens Rudra. Die Katastrophenhelfer hätten den kleinen Buben schreien gehört, und so den Weg zu ihm, seiner Mutter und zwei Großeltern gefunden, berichtete der Sender NDTV. Die Mutter habe das Baby gerade gestillt, als das Unglück passierte. Acht Stunden später konnten sie gerettet werden - obwohl die Blechhütte der Familie komplett von Schlamm bedeckt gewesen sei. "Ich weiß noch immer nicht, wie wir überlebt haben", sagte Rudras Großmutter dem Sender. (APA/dpa, 1.8.2014)

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