Shark Cove: Microsofts Konkurrent zu Raspberry Pi

29. Juli 2014, 13:31
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Entwicklerplatine in Kooperation mit Intel entstanden - Allerdings um ein Vielfaches teurer

Im Gefolge des starken Interesses am Raspberry Pi sind in den letzten Jahren immer mehr Entwicklerplatinen veröffentlicht worden - manche mit einem Fokus auf niedrigen Preis, andere wiederum wollen eine stärkere Hardwareausstattung anbieten.

Fokus

Definitiv in die zweite Kategorie fällt Sharks Cove, das in Zusammenarbeit zwischen Intel, CircuitCo und Microsoft entstanden ist. Die Besonderheit: Erstmals soll ein solches Board nämlich von Haus aus mit Windows ausgeliefert werden, konkret mit dem aktuellen Windows 8.1, wie Microsoft in einem Blog-Posting mitteilt.

Anschlüsse

Den Kern der Hardwareausstattung bildet eine Intel Atom Z3735G Quad-Core-Prozessor, der mit Taktfrequenzen zwischen 1,33 und 1,83 GHz betrieben wird. Zudem gibt es 1 GB RAM, 16 GB Flashspeicher und einen MicroSD-Slot. Dazu kommen für solche Boards übliche Interfaces wie GPIO, I2C, I2S, UART, SDIO oder MIPI für Display und Kamera.

Verfügbarkeit

Sharks Cove ist dabei übrigens schon von Haus aus nicht als reines Windows-Board konzipiert. So hofft man vor allem Systementwickler von Atom-basierten Tablets und anderen mobilen Geräten für die Platine gewinnen zu können, dies mit dem Hinweis darauf, dass neben Windows auch Android unterstützt wird. Der Preis liegt dabei deutlich über anderen Entwicklerplatinen, und beginnt bei 250 Euro. (red, derStandard.at, 29.7.2014)

  • Sharks Cove.
    foto: microsoft

    Sharks Cove.

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