Streit in Mehrparteienhaus: 33-Jährigem in den Hals gestochen

25. Juli 2014, 10:33
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Verdächtiger 24-Jähriger nach der Tat in Wiener Neustadt festgenommen

Wiener Neustadt - Zu einer blutigen Streit ist es am Donnerstagabend in einem Mehrparteienhaus in Wiener Neustadt gekommen, berichtete die niederösterreichische Landespolizeidirektion am Freitag. Ein 33-Jähriger wurde durch einen Messerstich in den Hals schwer verletzt, der 24-jährige Verdächtige wurde wegen Verdachts auf Mordversuch festgenommen.

Das Opfer wurde mit dem Notarztwagen ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. Laut Polizei bestand vorerst keine Lebensgefahr.

Tatwaffe war ein 19 Zentimeter langes Fixiermesser. Der Verdächtige habe sich nach eigenen Angaben von seinem Kontrahenten derart bedroht gefühlt, dass er das Messer aus der Hosentasche gezogen und zugestochen habe, um den 33-Jährigen "kampfunfähig" zu machen. Das Messer wurde sichergestellt und der Mann in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.

Den Ermittlungen zufolge dürfte der mutmaßliche Täter zuvor eine andere Mieterin wegen Lärmbelästigung zur Rede gestellt haben. Nachdem diese Diskussion ohne weiteren Streit geendet hatte, traf der Verdächtige im Stiegenhaus mit dem Ex-Lebensgefährten der Frau zusammen. In der Folge eskalierte die zunächst verbale Auseinandersetzung.

"Kurier online" berichtete, dass der mutmaßliche Täter keine Anstalten gemacht habe zu flüchten. Bewohner des Gemeindebaues hätten von immer wiederkehrenden Streitigkeiten in dem Stockwerk erzählt. (APA, derStandard.at, 25.7.2014)

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