Milliardär Slim für Drei-Tage-Woche

24. Juli 2014, 12:54
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Die Arbeitswoche der Zukunft stellt sich der Telekom-Mehrheitseigentümer radikal anders vor

Hierzulande wird schon lange um eine sechste Urlaubswoche und die Flexibilisierung der Arbeitszeit in kleinen Dosen gerungen. Milliardär und TA-Mehrheitseigentümer Carlos Slim hält sich mit solchen Kleinigkeiten gar nicht erst auf, sondern denkt weiter. Geht es nach Slim, bedarf die Arbeitswelt einer radikalen Adaption.

Die Arbeitswoche der Zukunft stellt sich der Mexikaner, einer der reichsten Menschen der Welt, so vor: Angestellte sollten nur drei Tage arbeiten. Dafür würde der Arbeitstag zehn bis elf Stunden dauern. Die restlichen vier Tage dienen in diesem Konezpt der Erholung. „Wir hätten mehr Zeit für Entspannung, mehr Lebensqualität“, sagte Slim laut Financial Times. Kompensiert werden könnten die kurzen Wochen durch ein längeres Arbeitsleben. Pensionierung stünde dann erst mit 70 oder 75 Jahren am Programm. (red, derStandard.at, 24.7.2014)

  • Wenn Carlos Slim über die Zukunft der Arbeit nachdenkt, hält er sich nicht lange bei Kleinigkeiten auf.
    foto: reuters/garribaldo

    Wenn Carlos Slim über die Zukunft der Arbeit nachdenkt, hält er sich nicht lange bei Kleinigkeiten auf.

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