GfK gewinnt Ausschreibung in Marokko für elektronische Quotenmessung

23. Juli 2014, 12:14
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GfK wurde von der marokkanischen Branchenvereinigung beauftragt ein neues System zur elektronischen Messung der TV-Einschaltquote aufzubauen

Nürnberg - Das Marktforschungsinstitut GfK hat die Ausschreibung der marokkanischen Branchenvereinigung der TV-Stationen, Agenturen und Werbungtreibenden in Marokko "Ciaumed" über ein elektronisches System zu TV-Quotenmessung gewonnen. Marokko ist im Mittleren Osten und Afrika bekannt für hohe Expertise in der TV-Zuschauerforschung. Es ist das erste Land in Nordafrika und das zweite Land auf dem Kontinent, das ein elektronisches System zur Messung der TV-Quoten nutzt. Zusätzlich hat GfK für die Ermittlung der Radioeinschaltquote in der Schweiz eine Vertragsverlängerung um drei Jahre erhalten.

Universelles Messsystem

Die GfK wurde von der Branchenvereinigung beauftragt ein neues System zur elektronischen Messung der TV-Einschaltquote aufzubauen. Das System wird auf dem neuesten Stand der Technik sein und basiert auf GfKs universellem Messsystem TV Logger, das im Rahmen des Ausschreibungsprozesses in Marokko in einem Praxistest herausragende Leistung zeigte und im Libanon bereits erfolgreich im Einsatz ist.

Verlängerung in der Schweiz

In der Schweiz hat die Mediapulse AG - eine Tochtergesellschaft der Mediapulse Stiftung - die GfK damit beauftragt, bis 2016 die offizielle, nationale Statistik über die Radionutzung zu erheben. Die Schweiz ist mit der elektronischen Erfassung der Radioquoten ein Vorreiter in Europa. GfK liefert die Radioquoten in der Schweiz seit dem Jahr 2001. Der neue Vertrag ist eine Verlängerung des zuletzt 2009 unterzeichneten Vertrags. GfK erfasst mittels der Mediawatch-Lösung täglich den Radiokonsum von 1.012 Personen, die aus einem Gesamtpanel von 26.312 Personen stammen.

Forschung

GfK ist weltweiter Anbieter in der Publikumsforschung. Aktuell liefert das Marktforschungsinstitut TV-Quoten in Belgien, Deutschland, Libanon, den Niederlanden, Österreich und Portugal und hat kürzlich Verträge in Brasilien und dem Königreich Saudi-Arabien unterzeichnet. Im Bereich Radioforschung ist das Institut unter anderem in Australien, Österreich, Schweiz, Ukraine, Rumänien, Belgien und den Niederlanden tätig. (red, derStandard.at, 23.7.2014)

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