Google verpasst Play Store eine Prise "Material Design"

23. Juli 2014, 11:10
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Neue Version bringt frischen Look - Vorerst nur Detailinformationen umgestaltet

Im Rahmen der Google I/O hat der Android-Hersteller eine äußerst ambitionierte Kampagne vorgestellt: Mit dem “Material Design” soll in den kommenden Monaten sämtlichen Google-Apps ein neuer Look verpasst werden - und dies unabhängig von der Plattform. Erste Arbeiten in diese Richtung hat man bereits rund um Google Docs vorgenommen, nun folgt der Play Store.

Update

Wie Google-Entwickler Kirill Grouchnikov in einem Posting auf Google+ bekannt gegeben hat, hat das Unternehmen mit der Auslieferung einer neuen Android-Version der Software begonnen. Google Play 4.9.13 bringt dabei allerdings nur einen ersten - wenn auch substantiellen - Schritt in Richtung “Material Design”, wie ein kurzer Blick offenbart.

Umbau

So wurde die Detailansicht für Apps und Inhalte vollkommen neu gestaltet. Bilder spielen nun ebenso eine wichtigere Rolle in der Darstellung wie die Empfehlungen der eigenen Kontakte. Ist ein Video vorhanden, wird dies ganz oben bei der Detailansicht angeboten.

Großzügig

Durch mehr Whitespace wird das Layout aufgelockert, die Detailbeschreibung einer App wird erst bei einem Klick auf den “Read More”-Link dargestellt. Im Gegenzug ist nun das Changelog bei bereits installierten Apps prominenter platziert. Die Überblicksseiten sind hingegegen unverändert im Vergleich zur Vorgängerversion.

Manuell

Wie von Google gewohnt, wird die neue Version des Play Stores in Wellen an bestehende Nutzer ausgeliefert. Wer nicht solange warten will, kann sich das Update-Paket aber auch bei Android Police besorgen und manuell installieren. (Andreas Proschofsk, derStandard.at, 23.7.2014)

  • Die Detailansicht bei Apps und Inhalten erhält eine Überarbeitung.
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Die Detailansicht bei Apps und Inhalten erhält eine Überarbeitung.

  • Besonders deutlich zeigt sich der Bild- und Videofokus in der Queransicht auf Tablets.
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Besonders deutlich zeigt sich der Bild- und Videofokus in der Queransicht auf Tablets.

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