EU-Außenminister verschärfen Sanktionen gegen Führung in Syrien 

22. Juli 2014, 12:28
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Reaktion auf Unterdrückung der Bevölkerung oder Hilfe für Assad

Damaskus/Brüssel - Als Reaktion auf die anhaltende Gewalt in Syrien hat die Europäische Union ihre Sanktionen verschärft. Die EU-Außenminister belegten am Dienstag in Brüssel drei weitere Unterstützer der Führung um Präsident Bashar al-Assad mit einem Einreiseverbot und einer Sperrung ihrer Vermögen in den Mitgliedstaaten.

Grund ist "ihre Beteiligung an der gewaltsamen Unterdrückung der Zivilbevölkerung oder ihre Unterstützung des Regimes". Auch neun zusätzliche Organisationen oder Unternehmen setzten die EU-Außenminister deswegen auf die Sanktionsliste. Die Namen sollen am Mittwoch im Amtsblatt der EU veröffentlicht werden, womit die Sanktionen in Kraft treten.

Damit steigt die Zahl der mit EU-Sanktionen belegten syrischen Verantwortlichen auf 192. Zudem sind nun 62 Unternehmen und Organisationen von den Strafmaßnahmen betroffen. In Syrien herrscht ein Bürgerkrieg, der im März 2011 mit einem Volksaufstand gegen Assad begann. Seitdem wurden mehr als 170.000 Menschen getötet, Millionen sind auf der Flucht. (APA, 22.7.2014)

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