Gesucht: Chief Digital Officers

22. Juli 2014, 09:47
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Der digitale Imperativ hat den Chief Digital Officer (CDO) als neuen Beruf hervor gebracht. Was CDOs können sollen und was sie tun

Chief Digital Officers sind die neue "it"-Position auf dem Human-Resource-Parkett, sagen die Berater von usg professionals. Vor allem im Bereich der Old Economy halte der CDO Einzug in die Führungsebene und bilde die Weiche zwischen Technologie und Marketing. Aufgabe: Das Gesamtbild der "digital touchpoints" im Auge zu haben. Das heißt: Digital-Know-How und Markt- resp. Branchenkompetenzen werden benötigt. Es gehe meist darum, die gesamte Organisation ins digitale Zeitalter zu führen.

Günther Strenn, Geschäftsführer der usg professionals beschreibt das Profil - das klingt sehr nach neuer Spezies in der Gattung "Wunderwuzzi" - aber vielleicht liegen an diesen Schnittstellen ja tatsächlich Chancen für Frauen und Männer mit Erfahrung, vielleicht sind das Chancen auf eine "zweite Karriere" Mitte, Ende 40.

Strenn: "Der perfekte Kandidat muss neben gutem technischen Knowhow, jahrelanger Erfahrung und Markt- sowie Kundenorietierung noch eine Reihe weiterer Faktoren mit sich bringen. So wird der CDO oft als Freigeist gesehen, der mit Forschergeist, gedanklicher Flexibilität, dem richtigen Spirit, Mut, Überzeugungskraft und natürlich Datenverständnis an die Sache heran geht. Er muss gewillt sein, zu experimentieren, zu scheitern undweiterzumachen.

Denn der CDO begrüßt datenbasiertes Experimentieren, passt sich schnell an und trifft iterative Entscheidungen. Er muss in der Lage sein, sich schnell orientieren zu können unabhängig von der Abteilung oder Funktion, Kunden oder Produkt. Das bedeutet, er muss sich in verschiedenen Fachsprachen verständigen können, um zu simplifizieren, was nach komplizierter Technologie klingt. Vor allem aber fordert diese Position Überzeugung, Anpassungsfähigkeit und visionäre Führung." (derStandard.at, 22.07.2014)

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