Italienische Datenschutzbehörde setzt Google Frist

22. Juli 2014, 08:22
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Muss Umgang mit Nutzerdaten an italienische Gesetzeslage anpassen - Beklagt zuwenig Information

Google muss auf Anweisung der italienischen Datenschutzbehörde seinen Umgang mit Nutzerdaten innerhalb von eineinhalb Jahren in Einklang mit den Gesetzen des Landes bringen. Zwar habe der US-Konzern Schritte unternommen, sich an die Vorgaben zu halten, erklärte die Behörde am Montag. Nach wie vor informiere Google aber Nutzer nicht ausreichend darüber, was mit ihren persönlichen Daten geschehe.

Kritik

Das Unternehmen dürfe keine Nutzerprofile ohne vorherige Zustimmung erstellen. Außerdem müsse ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die Daten zu geschäftlichen Zwecken verwertet würden. Ein Google-Sprecher sagte, der Konzern werde weiter mit der Behörde zusammenarbeiten. Die Entscheidung werde sorgfältig geprüft.

Ermittlungen

Die Behörden mehrerer europäischer Staaten hatten im vergangenen Jahr Ermittlungen eingeleitet, weil Google 60 verschiedene Datenschutzregeln mit einer einzigen ersetzt hatte. Nutzer haben keine Möglichkeit, den neuen Bedingungen zu widersprechen. In Frankreich und Spanien wurde der Suchmaschinenbetreiber bereits bestraft. (APA, 22.7.2014)

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