EFF: Bürgerrechtler arbeiten an offener Router-Software

21. Juli 2014, 12:17
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Soll sichere aber mit anderen teilbare Netzwerke ermöglichen - Erste Alphaversion veröffentlicht

Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) gehört zu jenen netzpolitisch aktiven Gruppierungen, die sich nicht auf bloße Kritik- und Lobby-Arbeit konzentrieren. So werden immer wieder Tools entwickelt, um konkrete Verbesserungen für die Privatsphäre der Internet-Nutzer umzusetzen.

Router

Nun gibt man den Start eines neuen solchen Projekts bekannt: Eine Router-Software, die speziell auf sichere, aber mit anderen teilbare drahtlose Netzwerke ausgerichtet ist. Eine erste Alpha-Version der Software steht dabei bereits zum Download.

Einfach

Das Projekt verfolge mehrere Ziele, heißt es in einer Aussendung. So soll sowohl Kleinbetrieben als auch Privatnutzern der Betrieb eines offenen Netzwerks deutlich erleichtert werden - ohne dabei die eigene Datensicherheit zu gefährden. Dies soll mit einem bewusst einfach gehaltenen Interface zur Administration einhergehen.

Updates

Ein weiteres Ziel sei die Verbesserung der Sicherheit im Vergleich zu klassischer Routersoftware, die gerade in den letzten Monaten immer öfter ins Visier von Angreifer geraten war. Updates sollen dabei automatisch eingespielt werden, die Metadaten und die Signatur der Images zur Sicherheit über Tor umgeleitet werden, damit sie am Weg nicht manipuliert werden können. (red, derStandard.at, 21.7.2014)

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