43 Tote: Opferzahl nach Lkw-Unfall in China steigt 

20. Juli 2014, 12:13
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 Laster dürfte hochprozentigen Alkohol geladen gehabt haben 

Peking - Mindestens 43 Menschen sind in Zentralchina ums Leben gekommen, nachdem ein mit brennbarer Flüssigkeit beladener Lastwagen einen Bus gerammt hat. Bei dem Zusammenstoß auf einer Autobahn in der Provinz Hunan am Samstagfrüh gab es eine Explosion, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Seither ist die Zahl der Opfer noch deutlich gestiegen. Zunächst war von 38 Toten die Rede gewesen.

Sechs Menschen wurden mit schweren Verbrennungen in Krankenhäuser gebracht. Der Bus bot Platz für 53 Passagiere. Insgesamt wurden bei dem Unfall fünf Autos zerstört. Er habe einen gewaltigen Knall gehört, erzählt ein Mann aus einem nahe gelegenen Dorf. "Es war wie die Explosion einer Atombombe", sagte er der Agentur Xinhua. Wegen der lodernden Flammen hätten sich die Dorfbewohner nicht bis zu den Autos vorarbeiten können, um den eingeschlossenen Menschen zu helfen.

Fachleute sollen untersuchen

"Vier Menschen konnten sich aus dem Feuer mit schweren Verbrennungen retten. Ihre Haare und Kleidung war total verkohlt", sagte der Dorfbewohner laut Xinhua. "Sie konnten kaum reden und standen unter Schock. Wir hatten keine Medikamente, um ihnen zu helfen. Da haben wir ihnen einfach nur gut zugeredet und gesagt, dass alles wieder in Ordnung kommt."

Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit schickte zusammen mit weiteren Behörden ein Expertenteam zu der Unfallstelle. Die Fachleute sollen bei den Bergungsarbeiten helfen und die Ursache für das Unglück untersuchen. Vermutlich hatte der Lastwagen hochprozentigen Alkohol geladen, berichtete Xinhua. (APA, 20.7.2014)

  • Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit schickte zusammen mit weiteren Behörden ein Expertenteam zu der Unfallstelle.
    foto: reuters/china stringer network

    Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit schickte zusammen mit weiteren Behörden ein Expertenteam zu der Unfallstelle.

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