"Wir haben aber Aktionen nicht fertig gespielt"

19. Juli 2014, 21:46
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Austria - Grödig

Michael Baur (Grödig-Trainer): "Mit der Leistung bin ich vollauf zufrieden, wir hatten ja am Donnerstag ein hartes Match. Ich bin stolz, dass sie 90 Minuten so eine Leistung gezeigt haben. Das Gegentor tut natürlich weh. Jeder hat alles gegeben, dazu spielen wir einen recht guten Fußball. Die Saison hat gut begonnen."

Gerald Baumgartner (Austria-Trainer): "Ich denke doch, dass es hochverdient war, das Tor, das wir noch geschossen haben. Wir haben gut angefangen, Grödig ist zwischenzeitlich aufgekommen und war auch im Konter immer gefährlich. In der zweiten Hälfte waren wir überlegen, wir haben aber Aktionen nicht fertig gespielt und die eine oder andere Chance, die wir gehabt haben, nicht genutzt. Ich bin froh, dass wir den späten Ausgleich noch gemacht haben. Mir fällt schon ein bisschen ein Stein vom Herzen. Kompliment an die Mannschaft, sie hat super gefightet."

Ola Kamara (Austria-Torschütze): "Ich hoffe, es geht so weiter mit den Toren. Es war schwierig bei dieser Hitze und wir haben nicht viele Chancen bekommen. Grödig war sehr gut."

Daniel Schütz (Grödig-Torschütze): "Wenn man in der letzten Minute den Ausgleich bekommt, kann man über den Führungstreffer nicht glücklich sein. Es ist eben nur einer statt drei Punkten. Wir wussten, wir können der Austria mit schnellem Konterfußball wehtun. Dann sind wir wegen Donnerstag aber eingebrochen."

Salzburg - Rapid

Adi Hütter (Salzburg-Trainer): "Gegen Rapid 6:1 zu gewinnen, ist natürlich nicht alltäglich. Ich bin froh, dass mir die Mannschaft zum Debüt einen Sieg geschenkt hat. Es war ein gelungener Start in die neue Saison und ein Gradmesser, gegen Rapid 6:1 zu gewinnen. Die Mannschaft hat mich in der Vorbereitung nicht total überzeugt, deshalb war ich heute überrascht, dass sie so aufgetreten ist."

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Wir haben uns in der Pause vorgenommen, in der zweiten Hälfte offensiv weiterzuspielen, um eventuell den Anschluss zu schaffen. Aber mit dem 3:0 hat sich Salzburg in einen Rausch gespielt. Wir müssen die Niederlage akzeptieren und in Zukunft einfach besser spielen. Die Niederlage hätte aber nicht so hoch ausfallen müssen. Auch wir haben Möglichkeiten gehabt, die hätten wir machen müssen."

Altach - Sturm

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Es war kein leichtes Spiel. Wir haben gewusst, dass Sturm gut aufgestellt ist, aber wir waren sehr, sehr diszipliniert und haben Siegeswille gezeigt. Wir waren schon in der ersten halben Stunde des Spiels präsenter und haben unterm Strich einen verdienten Sieg gelandet. Wir freuen uns über den Sieg, nicht mehr und nicht weniger."

Darko Milanic (Sturm-Graz-Trainer): "Wir haben versucht, diszipliniert zu spielen, waren über links heute zu schwach. Insgesamt war es für uns heute sehr schwer zu spielen, obwohl wir gewusst haben, was uns in Altach erwartet. Altach war für uns keine Unbekannte, weil wir sie in der Vorbereitung mehrmals beobachtet haben. Schlussendlich haben sie uns den Raum zu eng gemacht und wir waren nicht in der Lage das Spiel zu öffnen."

Admira - WAC

Walter Knaller (Trainer Admira): "Nach diesem Spiel wissen wir wo wir stehen. Schlussendlich waren wir zu offensiv und haben uns defensiv zusätzlich verstümmelt. Wir hatten dazu nach vorne nicht die Effektivität, die den WAC auszeichnet, im Strafraum war das zu wenig. Weniger als null Punkte geht nicht. Wir müssen schnell daraus lernen, 'nachtunen' und am nächsten Samstag gegen Altach wieder angreifen."

Dietmar Kühbauer (Trainer WAC): Vor dem ersten Spiel in die neue Saison weiß man nie genau, wo man steht. Ein 4:1 hätte man nicht erwarten können, aber aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg in dieser Höhe nicht unverdient. Trotz des sehr günstigen Ausgleichs für die Admira habe ich auch in der Pause den Jungs gesagt, dass wir hier gewinnen können. Die Entscheidung in der Torhüterfrage ist kurzfristig gefallen. Kofler hat seine Aufstellung heute absolut gerechtfertigt."

Ried - Wiener Neustadt

Oliver Glasner (Ried-Trainer): "Es ist wichtig für uns, zu Hause mit drei Punkten zu starten. Die Erwartungshaltung war doch sehr groß. Meine Mannschaft hat hervorragend begonnen. Wir hätten klarer in Führung gehen können, haben dann aber den Faden verloren und Wiener Neustadt den Ausgleich praktisch geschenkt. Aber es ist uns gelungen, in dieser schwierigen Phase eiskalt zurückzuschlagen. Die Einwechselspieler haben frischen Wind gebracht. Der erste Sieg im ersten Spiel als Bundesliga-Trainer ist natürlich etwas Besonderes am Beginn meiner Karriere. Das ist vom Gefühl her ähnlich wie vor 20 Jahren bei meinem ersten Einsatz als Spieler. Meine Anspannung hat sich aber in Grenzen gehalten."

Heimo Pfeifenberger (Wr. Neustadt-Trainer): "Gratulation an Oli zum ersten Sieg als Cheftrainer. Wir sind holprig ins Spiel reingekommen, mit klapprigen Füßen. Ab der 20. Minute haben wir uns gut stabilisiert, in der zweiten Hälfte habe ich dann eine andere Mannschaft gesehen. Wir sind zum Ausgleich gekommen, doch Ried hat unsere Fehler dann eiskalt ausgenutzt. Sie spielen sehr schnell nach vorne und nicht mehr lange hinten herum. Sie haben eine sehr bewegliche und kompakte Mannschaft."

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