Rehkitz aus dreieinhalb Meter tiefem Schacht befreit

19. Juli 2014, 17:26
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Tier dürfte schon mehrere Tage hilflos gefangen gewesen sein

Bad Goisern - Ein Rehkitz ist Freitagabend in Bad Goisern (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich aus einem dreieinhalb Meter tiefen Schacht befreit worden. Das Jungtier dürfte schon vor einigen Tagen durch die nicht abgesicherte Öffnung gefallen sein. Anrainer entdeckten das schreiende Kitz und alarmierten die Feuerwehr, berichteten die Oberösterreichischen Nachrichten auf ihrer Homepage.

Ein Feuerwehrmann stieg mit einer Leiter in den dreieinhalb Meter tiefen Schacht ab und barg das Tier. Die Helfer gaben dem verängstigten Rehkitz zu trinken, bis ein Tierarzt das verletzte Tier versorgen konnte. Danach wurde es dem zuständigen Jagdleiter zur Pflege übergeben.

Rind in der Jauchegrube, Pferd im Bach

Eine weitere spektakuläre Tierrettung musste laut Bericht die Feuerwehr in Neukirchen an der Enknach (Bezirk Braunau) in der Nacht auf Samstag durchführen: Auf einem örtlichen Bauernhof waren Tiere aus den Stallungen entlaufen. Ein Rind brach durch eine Abdeckung und fiel in eine Jauchegrube. Die Männer der Feuerwehr Neukirchen sicherten das Tier mit Stricken und Leinen, bevor es mit einem Ladekran aus der Grube gehoben werden konnte.

Rund drei Stunden später geriet ein Pferd in Gschwandt (Bezirk Gmunden) in eine ähnlich missliche Lage. Das entlaufene Tier stürzte in einen Bach und versankt mit den Hufen so weit im schlammigen Grund, dass es sich nicht mehr befreien konnte. Das erschöpfte Tier wurde ebenfalls mit einem Kran aus dem Bachbett geholt. (APA, 19.7.2014)

  • Die Rettung.
    foto: apa/ff bad goisern

    Die Rettung.

  • Die Versorgung.
    foto: apa/ff bad goisern

    Die Versorgung.

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