Bergungsteam der Costa Concordia drückt aufs Tempo 

19. Juli 2014, 10:52
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Abtransport des havarierten Schiffes voraussichtlich doch am Montag 

Giglio - Die Bergungsmannschaften drücken bei den Arbeiten an der havarierten Costa Concordia aufs Tempo, um so schnell wie möglich mit dem Abtransport des Wracks von Giglio nach Genua beginnen zu können. Das Team bemüht sich, die bei den Vorbereitungen wegen schlechten Wetters verlorene Zeit aufzuholen. Ziel ist, dass der Abtransport doch wie nach Plan am Montag beginnen kann.

Derzeit werden noch Stahltanks als Schwimmkörper an dem Wrack angebracht, um die technische Stabilisierung des Schiffes zu ermöglichen. "Die Arbeiten schreiten gut voran, wir haben die totale Kontrolle über die Situation", versicherte Zivilschutzchef Franco Gabrielli. Die Hoffnung ist, dass das Wetter die Abfahrt des Schiffes am Montag ermöglicht. Am Sonntag will das Bergungsteam aufgrund der Wetterprognosen einen Beschluss bezüglich des Tages der Abfahrt treffen.

Transport dauert bis zu fünf Tage

Das Wrack soll vom Unglücksort Giglio vorbei an der französischen Insel Korsika ins 350 Kilometer entfernte Genua geschleppt werden. Der Transport soll bis zu fünf Tage dauern. In der ligurischen Hafenstadt wird das Schiff dann verschrottet. Die französischen Behörden hatten Besorgnis über mögliche Umweltrisiken geäußert.

Bei der Havarie des Kreuzfahrtschiffs waren im Jänner 2012 insgesamt 32 Menschen ums Leben gekommen. 77 Österreicher waren an Bord, die sich alle retten konnten.  (APA, 19.7.2014)

  • Derzeit werden noch Stahltanks als Schwimmkörper an dem Wrack angebracht, um die technische Stabilisierung des Schiffes zu ermöglichen.
    foto: apa/epa/alessandro di meo

    Derzeit werden noch Stahltanks als Schwimmkörper an dem Wrack angebracht, um die technische Stabilisierung des Schiffes zu ermöglichen.

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