Wien präsentierte sein Song-Contest-Angebot

17. Juli 2014, 17:28
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"Wir haben die Stadthalle, mit der gehen wir ins Rennen"

Wien - Die ORF-Spitze hat sich im Wiener Rathaus mit Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) getroffen, um über den im kommenden Jahr stattfindenden Eurovision Song Contest zu reden.

An dem heutigen Gespräch haben neben ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz unter anderem auch Finanzdirektor Richard Grasl, Unterhaltungschef Edgar Böhm und die Wiener Landesdirektorin Brigitte Wolf teilgenommen, wie Oxonitsch nach dem Meeting der APA berichtete. Die Unterredung habe mehr als zwei Stunden gedauert, zahlreiche Punkte seien besprochen worden.

Die Stadt hat - laut Ressortchef - vorgeschlagen, den Song Contest in der Wiener Stadthalle durchzuführen. Für die umfangreichen ESC-Auflagen würden Wien und die Halle hervorragende Voraussetzungen bieten, versicherte er.

Oxonitsch verwies etwa darauf, dass Wien über mehr als 60.000 Hotelbetten verfügt - unter anderem in 187 Vier- bzw. Fünfsternehotels. Auch das Öffi-Netz und die Flug- und Zugverbindungen in die Bundeshauptstadt wurden ins Treffen geführt.

Wien würde sich das Fernseh-Großevent auch etwas kosten lassen, wie Oxonitsch im APA-Gespräch versicherte: "Wir nehmen auch Geld in die Hand, denn wir wissen, dass der Werbewert des Song Contests groß ist." Wie viel Wien investieren könnte, wollte der Stadtrat jedoch nicht verraten. Die Höhe der Summe hänge auch davon ab, welche Leistungen man in das Gesamtpaket hineinrechne, gab Oxonitsch zu bedenken.

Über die mögliche Alternative St. Marx sei kaum gesprochen worden, erzählte er. "Wir haben die Stadthalle, mit der gehen wir ins Rennen", so Oxonitsch. Die - derzeit noch unbebaute - Fläche neben der Rinderhalle in St. Marx wäre allerdings eine "theoretische Alternative", falls der ORF mit keiner der anderen angebotenen Örtlichkeiten zufrieden wäre. Möglich wäre auf dem Areal (das dem ORF einst auch als möglicher neuer Unternehmenssitz angeboten worden ist, Anm.) eine temporäre Halle. Für die Errichtung eines permanenten Veranstaltungskomplexes wäre die Zeit hingegen zu kurz, zeigte sich Oxonitsch überzeugt.

Die Entscheidung liege nun beim ORF, betonte der Wiener Stadtrat. Als Konkurrenten Wiens um die Austragung des Wettsingens sind auch Graz und Innsbruck noch im Rennen. (APA, DerStandard.at, 18.7.2014)

  • Die Stadt hat vorgeschlagen, den Song Contest in der Wiener Stadthalle durchzuführen. 
    foto: heribert corn

    Die Stadt hat vorgeschlagen, den Song Contest in der Wiener Stadthalle durchzuführen. 

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