Ostermayer mahnt allseits Arbeitswillen ein

17. Juli 2014, 07:40
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Gegen Neuwahlspekulationen aus der FSG, gegen "Rempeleien" aus der ÖVP

Wien - Kanzleramtsminister und SPÖ-Koalitionskoordinator Josef Ostermayer will weder die Neuwahl-Spekulationen der roten Gewerkschafter noch die jüngste Kritik von ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka an SPÖ-Chef Werner Faymann hören. In Interviews mit "Österreich" und "Tiroler Tageszeitung" appellierte er an alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Vorgehen und sachlicher Arbeit.

"Es gilt für SPÖ und ÖVP: Die Diskussion über Neuwahlen ist völlig unangebracht", so Ostermayer in der TT. "Es würde niemand verstehen, wenn wir so kurz nach einer Wahl in der Koalition scheitern würden." In "Österreich" meinte er in Richtung FSG-Chef Wolfgang Katzian, der zuletzt die Sinnhaftigkeit der Koalition infrage gestellt hatte: "Bei der Debatte um die Steuerentlastung bin ich für die Unterstützung des überparteilichen ÖGB dankbar. Ich bin aber dezidiert gegen eine Neuwahldiskussion." Lopatkas Attacke auf Bundeskanzler Faymann wiederum nannte Ostermayer wörtlich "Rempeleien", die "unangebracht und ärgerlich" seien. (APA, 17.7.2014)

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