Prozess: Engländer wollte angeblich Mädchen aus Deutschland essen

16. Juli 2014, 16:31
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FBI belauschte Internet-Chat

London - Ein englischer Krankenpfleger steht in Canterbury vor Gericht. Er wollte angeblich ein Mädchen aus Deutschland nach dem Sex mit einer Axt köpfen und verspeisen. Der 57-Jährige soll sich online mit seiner Chat-Partnerin dafür verabredet haben, die er für ein in Deutschland lebendes mexikanisches Mädchen namens Eva hielt.

Wer wirklich mit ihm in Kontakt war, ist unklar. Angeklagt ist er, weil er ein Kind unter 16 Jahren treffen wollte, das er im Internet kennengelernt hatte.

Mit Essen von Menschen geprahlt

Er habe kannibalistische Fantasien, seit er sechs Jahre alt war, hatte der Mann bei seiner Festnahme im Februar 2013 gesagt. Ein Staatsanwalt las das Protokoll der Polizei am Mittwoch dem Gericht in Südengland vor. Angeblich hatte der Angeklagte im Netz geprahlt, er habe bereits eine erwachsene Frau und ein fünfjähriges Kind gegessen. Vor Gericht bestritt er die Taten.

Ermittlungen des FBI hatten zu seiner Festnahme geführt. Die Geheimdienstmitarbeiter belauschten im Herbst 2012 Internet-Chats über Vergewaltigung, Mord und Kannibalismus. (APA, 16.7.2014)

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